Freitag, 1. Februar 2019, 19:00 Uhr, Gemeindehaus
Musik aus Spanien
Hier R(h)ein! Freitagskonzert im Gemeindehaus an der Marktkirche
Werke von Narváez, de Murcia, Aguado, Turina, Amigo, Rojko


Christian Wernicke - Gitarre


Sonntag, 13. Januar 2019, 17:00 Uhr, Marktkirche
Neujahrskonzert mit dem Neuwieder Konzertchor
Johann Strauss: Kaiserwalzer, Karl Jenkins: Symphonic Adiemus

Der Vorverkauf hat begonnen:
https://www.marktkirche.de/tickets/


Neuwieder Konzertchor, Schöneck-Ensemble, Leitung: KMD Thomas Schmidt
Vorverkauf: 23/18 Euro, Abendkasse 25/20 Euro

Montag, 3. Dezember 2018, 20:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
Musikalische Lesung zum Advent
Besinnliche und heitere Texte zur Adventszeit, Lieder aus verschiedenen Epochen.
Werner Zupp – Lektor, Andrea Seeberg – Alt, KMD Thomas Schmidt – Klavier


Freitag, 2. November 2018, 19:00 Uhr, Gemeindehaus
Aus Russland mit Liebe
Hier R(h)ein! Freitagskonzert im Gemeindehaus an der Marktkirche
Das erfolgreiche NEWA-Ensemble ist wieder auf der Reise durch Deutschland. Neben Kirchenmusik werden Lieder und Romanzen russischer Komponisten erklingen, darüber hinaus aber auch russische und ukrainische Volkslieder.

Die Konzertbesucher können sich an den wunderbaren klaren Stimmen erfreuen von: Olga Romanovskaia - Mezzosopran, Marina Tschernousova - Sopran, Boris Kozin - Bariton

Sie singen gemeinsam, im Duett oder auch solo. Dazu erfolgt die musikalische Begleitung auf Klavier oder Violine.

Das Programm trägt den Titel „Aus Russland mit Liebe“. Musikalische Grüße aus einem grossen Land mit wunderbaren Stimmen und schöner Musik.


Das Newa-Ensemble aus St. Petersburg mit Olga Romanovskaia - Mezzosopran, Marina Tschernousova - Sopran, Boris Kozin - Bariton


Freitag, 5. Oktober 2018, 19:00 Uhr, Gemeindehaus
Musik und Bilder zur Ruhe
Hier R(h)ein! Freitagskonzert im Gemeindehaus an der Marktkirche
Videoprojektionen und Klavierimprovisationen mit Stefan Heidtmann


Stefan Heidtmann - Klavier


Montag, 24. September 2018, 19:00 Uhr, Marktkirche
Die Orgel erzählt Geschichten
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche - Konzert IV
Georg P. Telemann: Don Quichotte-Suite
J.S.Bach: Capriccio über die Abreise des sehr geliebten Bruders
Otto Mailing: Aus dem Zyklus „Aus dem Leben Christi“
Petr Eben: Aus „Faust“
Franz Liszt: Evocation à la Chapelle Sixtine


An der Kleuker-Orgel: KMD Johannes Quack


Montag, 17. September 2018, 19:00 Uhr, Marktkirche
Barock – Romantik
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche - Konzert III
Bach: Präudium und Fuge Es-dur, BWV 522
Schumann: Studie As-Dur, op. 56
und andere Werke


An der Kleuker-Orgel: Andreas Zopf (Leverkusen)


Montag, 10. September 2018, 19:00 Uhr, Marktkirche
Orgel und Klarinette
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche - Konzert II
Werke von W.A. Mozart, Johannes Brahms, Claude Débussy, Kurt Enßle

Pamela Coats - Klarinette



An der Kleuker-Orgel: Kerstin Petersen


Freitag, 7. September 2018, 19:00 Uhr,
Alegria - Konzert mit Vicente Patíz (Gitarren)
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Er steht allein auf der Bühne und entfacht ein orchestrales Feuerwerk. Patíz muss man gesehen haben. Die Konzerte des Multiinstrumentalisten, Gitarristen und Entertainers Vicente Patíz sind atemberaubende Performance, Balsam für die Seele und herzerfrischendes Kopfkino. In seinem nunmehr achten Album „Tierra“ verschmelzen die Klänge der Erde zu einem atemberaubenden Mix aus Melodie und Lebensfreude. Vicente Patiz schafft mit Gitarren, Didgeridoo, Perkussion und einer eigens für Ihn entwickelten 42-saitigen Harfengitarre eine unerschöpfliche Bandbreite an Klangwelten


Vicente Patíz - Gitarren


Montag, 3. September 2018, 19:00 Uhr, Marktkirche
Faszination Orgelmusik
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche - Konzert I
J.S. Bach: Fantasia and Fugue in G minor BWV 542

Johann Pachelbel: Ciacona in f-moll

George Friedrich Händel: March-Gavotte aus: Joshua

Vernon Griffiths: Procession for a Festival

Felix Mendelssohn Bartholdy:Andante in D

Georg Böhm: Vater unser im Himmelreich

Gustav Merkel: Fantasia et Fuga a 5 voci, Op.5


An der Kleuker-Orgel: Paul Rosoman (Neuseeland)


Samstag, 11. August 2018, 17:00 Uhr,
Bach: Das Musikalische Opfer
Sonderkonzert zur Einweihung des neuen Cembalos
Bach: Musikalisches Opfer, Triosonate c-Moll für Flöte, Violine und Basso continuo

und Werke für Cembalo solo

Anschließend geselliger Ausklang im romantischen Kirchhof



Ulrike Friedrich - Flöte
Silke Link - Violine
Jens Neumann - Violoncello
Thomas Schmidt - Cembalo

Das „Musikalische Opfer“ (BWV 1079) ist eine Sammlung von überwiegend kontrapunktischen Sätzen, die Johann Sebastian Bach drei Jahre vor seinem Tod schrieb. Alle Sätze beruhen auf einem einzigen Thema des preußischen Königs Friedrich II.
Das Werk entstand aus einer Begegnung Bachs mit dem preußischen König in der ersten Maihälfte 1747 in Potsdam. Bach war einer Einladung Friedrichs an dessen Hof gefolgt, wo sein Sohn Carl Philipp Emanuel als Hofmusiker tätig war. Demnach spielte Friedrich das Thema auf dem Fortepiano vor und forderte Bach auf, darüber eine Fuge zu improvisieren. Bach improvisierte eine dreistimmige Fuge, und zwar so meisterhaft, dass, „nicht nur Se. Majest. Dero allergnädigstes Wohlgefallen darüber zu bezeigen beliebten, sondern auch die sämtlichen Anwesenden in Verwunderung gesetzt wurden.“

Daraufhin fragte der König, ob Bach aus dem Thema nicht eine sechsstimmige Fuge machen könne. Erst hier musste Bach resignieren, versprach aber, dass er das Thema „in einer ordentlichen Fuga zu Papiere bringen, und hernach in Kupfer stechen lassen“ wolle.

Zurück in Leipzig arbeitete er das königliche Thema in je einer Fuge für drei und sechs Stimmen aus und fügte eine Anzahl von Kanons (ohne Besetzungsangaben) sowie eine Triosonate für Flöte, Violine und Generalbass hinzu, in denen das „königliche Thema“ ebenfalls erscheint. Die Flöte wählte er als „königliches Instrument“ aus, weil Friedrich II. ein begeisterter Flötist war. Am 7. Juli schloss er das Werk ab und widmete es unter dem Namen „Musicalisches Opfer“ dem preußischen König. Ob Bach dafür vom preußischen Hof irgendeine Anerkennung erfuhr, ist nicht bekannt. Ende September lag die Sammlung im Druck vor. Die meisten der 200 Exemplare verteilte Bach „an gute Freünde gratis“, die übrigen wurden für 1 Taler das Stück verkauft.

Eintritt frei. Kollekte am Ausgang

Freitag, 6. Juli 2018, 19:00 Uhr,
Celtic Lights
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Musik aus Irland und Schottland für Gitarre und Gesang, von traditionellen Tänzen über Barockmusik und Folksongs zu eigenen hochkarätigen Kompositionen in einem neuen Stil: „From the Old Time to the New“.
Eine unvergessliche Reise durch Raum und Zeit. Musik & Diashow mit lichtvollen Bildern aus Irland und Schottland.


Karin Mikara - Gitarre und Gesang


Sonntag, 3. Juni 2018, 17:00 Uhr, Marktkirche
Barocke Klangpracht
Konzert des Neuwieder Konzertchores
Bach: Kantate 51 Jauchzet Gott in allen Landen
Telemann: Psalm 100 Jauchzet dem Herrn alle Welt
Telemann: O selig Vergnügen
Vivaldi: Gloria RV 589



Marina Unruh - Sopran
Silke Hartstang - Alt
Konstantin Paganetti - Bariton
Neuwieder Konzertchor
Schöneck-Ensemble

Leitung: KMD Thomas Schmidt

Vorverkauf:
Café Auszeit, Musikhaus Neumann,
Ticket-Store Neuwied

Karten online:
www.ticket-regional.de, www.marktkirche.de
Vorverkauf 20/16 Euro, Abendkasse 22/17 Euro

Freitag, 1. Juni 2018, 19:00 Uhr,
Orgel-Preisträgerkonzert
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Dieterich Buxtehude (1637-1707):
Präludium in fis

Georg Friedrich Händel (1685-1759): Einzug der Königin von Saba

Johann Sebastian Bach (1685-1750):
Präludium und Fuge G-Dur
Allegro aus Sonate 5 C-Dur

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
Andante F-Dur
Fantasie f-Moll

Charles-Marie Widor (1844-1937):
Allegro Vivace aus Sonate 5 f-Moll

Jehain Alain (1911-1940):
Scherzo
Michal Kocot gewann beim Orgelinterpretationswettbewerb der Internationalen Orgelwochen Nürnberg (ION) 2016 den 3. Preis.

Michal Kocot begann 2009 sein Studium im Hauptfach Orgel bei Josef Serafin an der Musikakademie in Krakau; 2011 nahm er dort parallel ein Cembalostudium bei Magdalena Myczka auf.

Das Studienjahr 2012/13 verbrachte er im Rahmen des Erasmus-Programms an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, wo er von Ludger Lohmann (Orgel) und Jörg Halubek (Cembalo) unterrichtet wurde.

Danach setzte er seine Studien in Krakau fort und beendete sie 2014 mit dem Bachelor- (Cembalo) bzw. dem Masterabschluss (Orgel).

Seine Orgelausbildung ergänzt er seit 2014 mit einem Promotionsstudium bei Josef Serafin in Krakau und in der Solistenklasse von Martin Schmeding an der Hochschule für Musik Freiburg.

Michal Kocot besuchte Meisterkurse unter anderem bei Pierre Pincemaille, Julian Gembalski, Gerhard Gnann, Lorenzo Ghielmi, Martin Rost, Krzysztof Urbaniak, Mark Kroll, Zigmont Schathmary, Andrew Henderson und Wolfgang Zerer.

Bei zahlreichen Wettbewerben wurde er mit 1. Preisen ausgezeichnet, so 2008 beim Polnischen Orgelwettbewerb in Breslau, 2012 beim XVIII. Internationalen Leos Janacek Orgel-Wettbewerbs in Brno sowie 2016 beim beim XX. Internationaler Orgelwettbewerb in Wiesbaden.

Michal Kocot war 2014 und 2015 Stipendiat des Ministeriums für Kultur in Polen.


Michal Kocot (Polen)


Freitag, 4. Mai 2018, 19:00 Uhr, Marktkirche
Händel und seine Zeit - Cembalokonzert Reinhard Glende
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Reinhard Glende (Berlin) spielt Werke von Händel, Telemann, Zachow, Scarlatti, Purcell u.a.


Reinhard Glende - Cembalo


Freitag, 6. April 2018, 19:00 Uhr, Marktkirche
SERENADE A DEUX
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Klassische Juwelen gespielt von einer außergewöhnlichen Kombination aus Klarinette und Harfe

Pamela Coats (Klarinette) und Mollie Marcuson Schiffer (Harfe), beide Mitglied im Kammerensembles VivazzA , haben ein buntes Programm entwickelt: "Serenade a Deux" oder "Serenade zu Zweit". Dieses Programm präsentiert beeindruckend die Kombination und Harmonie der beiden Instrumente.
In diesem heiteren Kammermusikprogram demonstrieren Coats und Schiffer die Vielseitigkeit der ausgewählten Werke und harmonieren im Wechselspiel kontrastreicher, schneller Passagen, fröhlicher Zwischenspiele, leiser, fast nur als Hauch hörbarer, Klänge und leidenschaftlich kraftvoller Ausbrüche.
In "Serenade a Deux" erklingen wunderschöne Werke von u.a. Schubert, Ibert, Mozart und Rossini.




Pamela Coats - Klarinette
Mollie Marcuson Schiffer - Harfe


Freitag, 2. März 2018, 19:00 Uhr, Marktkirche
DUO PALATINO: Konzert für Flöte und Gitarre
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Christiane Meininger begibt sich mit dem Gitarristen Volker Höh auf die Suche nach feinen musikalischen Schätzen, um sie mit ihrem ganzen Erfahrungsreichtum als Solisten und Kammermusiker neu zu interpretieren: Eine intensive musikalische Liaison, die frisch, temperamentvoll, leidenschaftlich, aber auch mit Tiefgang gefühlvoll, erotisch und nicht zuletzt mit einer Prise Humor daher kommt.

ACHTUNG: Das ursprünglich für diesen Termin geplante Konzert "Flöte und Harfe" wird aus Krankheitsgründen auf unbestimmte Zeit verschoben.

Stattdessen findet nun ein Konzert mit dem DUO PALATINO für Flöte und Gitarre statt.



Christiane Meininger, Flöte

Christiane Meininger gilt als „eine der musikalischsten, emotional reichsten und klangschönsten Flötistinnen unserer Zeit“ (Kulturmagazin Applaus).

Zu ihren Markenzeichen zählt die Verwirklichung neuer musikalischer Ideen und origineller Projekte, für die sie mit Komponisten auf der ganzen Welt zusammenarbeitet. Neue, sinnlich-fantasievolle Werke sind so für sie und ihre Ensembles entstanden, die auf zahlreichen CD-Produktionen dokumentiert sind und in der Fachpresse als „Kammermusikalische Juwelen“ gelobt werden. (The Listener)

Zugleich ist Christiane Meininger ein bekennender Fan der Kammermusik von W.A. Mozart und seiner Zeitgenossen.

Volker Höh, Gitarre

Volker Höh ist einer der vielseitigsten deutschen Gitarristen. Als Solist, mit Orchestern und in kammermusikalischen Besetzungen ist er - auch als Kulturbotschafter für das Goethe-Institut - auf den internationalen Konzert- und Festivalbühnen zu Hause. Seine von der Fachkritik prämierten CD-Produktionen zeugen von stilistischer Vielfalt und differenzierter Klangästhetik. Das von ihm gegründete Gitarrenensemble „cantomano“ (Gesang der Hände) ist – neben Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben - erster Preisträger des 6., 7., 8. und 9. Deutschen Orchesterwettbewerbes 2004, 2008, 2012 und 2016.

2013 wurde er „für besondere Verdienste in der Musikkultur in Rheinland-Pfalz“ mit dem Preis der GlücksSpirale ausgezeichnet.

* Beide Musiker stammen aus der Pfalz und sind wie vormals die Kollegen im 19. Jahrhundert aus dem Kuseler Musikantenland in die Welt gezogen, bevor sie sich auf Anregung eines befreundeten Kulturmanagers zu einem Duo zusammengefunden haben.


Freitag, 2. Februar 2018, 19:00 Uhr, Marktkirche
Trio Festivo
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Marion Kutscher und Michael Frangen, Trompete/Corno da caccia und Hans-André Stamm spielen Werke von Bach, Händel, Telemann, Stamm u. a.


Marion Kutscher - Trompete
Michael Frangen - Trompete
Hans-André Stamm - Orgel


Sonntag, 17. Dezember 2017, 18:00 Uhr, Marktkirche
„Es begab sich aber zu der Zeit“
Weihnachtsmusical
Die Weihnachtsgeschichte : Mehr als 2000 Jahre ist sie alt, mehr als 2000 Jahre lang haben Menschen sie gehört, und seit mehr als 2000 Jahren berührt sie uns jedes Jahr aufs Neue.

Nach den großen Erfolgen 2012 und 2014 wird es eine weitere Auflage des Weihnachtsmusicals „Es begab sich aber zu der Zeit“ geben.

Ein Jahr lang werden sich ca.100 Menschen unterschiedlichsten Alters gemeinsam auf den Probenweg machen. Die Chöre, die Schauspieler, der Kulissenbauer, die Schneiderinnen für die Kostüme - alle gemeinsam tragen in mühevoller Kleinarbeit zur Entstehung des Weihnachtsmusicals bei.




Samstag, 16. Dezember 2017, 18:00 Uhr, Marktkirche
„Es begab sich aber zu der Zeit“
Weihnachtsmusical
Die Weihnachtsgeschichte : Mehr als 2000 Jahre ist sie alt, mehr als 2000 Jahre lang haben Menschen sie gehört, und seit mehr als 2000 Jahren berührt sie uns jedes Jahr aufs Neue.

Nach den großen Erfolgen 2012 und 2014 wird es eine weitere Auflage des Weihnachtsmusicals „Es begab sich aber zu der Zeit“ geben.

Ein Jahr lang werden sich ca.100 Menschen unterschiedlichsten Alters gemeinsam auf den Probenweg machen. Die Chöre, die Schauspieler, der Kulissenbauer, die Schneiderinnen für die Kostüme - alle gemeinsam tragen in mühevoller Kleinarbeit zur Entstehung des Weihnachtsmusicals bei.



Freitag, 3. November 2017, 19:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
Duo Libert: Violine und Gitarre
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche



Das Duo Libert besteht aus Joanna Hermann (Violine) und Ismale Alcade (Gitarre). Ihr Repertoire umfasst sowohl Originalkompositionen als auch Bearbeitungen vom Barock bis zur Moderne.


Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:00 Uhr, Marktkirche
Meinardus: LUTHER IN WORMS
Oratorium in zwei Teilen von Ludwig Meinardus (1827–1896) für Soli, Chor und Orchester, Opus 36

Ludwig Meinardus (1827 - 1896) schrieb sein Oratorium »Luther in Worms« in den Jahren 1871/72, unmittelbar nach der Gründung des deutschen Reiches. Er arbeitete zu dieser Zeit in Dresden als Musiklehrer und stand mit Liszt in engem Kontakt. Mehrfach trafen sich beide Komponisten, um das Werk durchzuspielen. Auf Liszts Fürsprache hin wurde das Oratorium in der Weimarer Stadtkirche zum ersten Mal aufgeführt. Es folgten zahlreiche weitere Aufführungen. Zum 400. Geburtstag Luthers (1883) überarbeitete er die Partitur. 1921 wurde das Oratorium zur Vierhundertjahrfeier des Reichstages in Worms aufgeführt. Eine spektakuläre und vielbeachtete Wiederentdeckung fand 1983 in Göttingen aus Anlass des 500. Geburtstags Luthers statt.
Das Werk zeichnet Luthers Reise nach Worms nach. Eine Nonne findet zum »rechten« Glauben. Den Beichtvater des Kaisers, Glapio, der Luther sogar ein Bischofsamt anbietet, lässt der Reformator abblitzen. Schließlich hindert Luther eine Truppe Reisiger, sein Anliegen mit Schwert und Waffengewalt zu unterstützen. Geschickt verbindet der Komponist motettische Formen, Choräle und Arien zu einer zwar in der Nummernaufteilung erkennbaren, dennoch fast durchkomponierten Gesamtkonzeption. Es kommt zur Anhörung vor Kaiser Karl V. Luthers Weigerung, seine theologischen Inhalte zu widerrufen, führen zu tumultartigen Szenen. Nur die konsequente Haltung des Kaisers, der ihm freies Geleit gewährt hat, schützt Luther vor schlimmerem. Schließlich triumphieren die Anhänger Luthers in der Gewissheit ihrer inneren Freiheit, mag sie auch äußerlich bedroht sein. Dass das Werk mit dem Choral »Ein feste Burg« endet, erscheint hier beinahe als ein »Muss«.

Text nach Klaus G. Werner, in: Ludwig Meinardus: »Luther in Worms«. Klavierauszug, Florian Noetzel Verlag Wilhemshaven, 2011.



Marina Unruh - Sopran, Silke Hartstang - Alt, Fabian Strotmann - Tenor, Rafael Bruck -Bariton, Fabian Kuhnen - Bass
Neuwieder Konzertchor, Porzer Kantorei (Einstudierung Thomas Wegst), Sinfonieorchester der Markuskirche Köln-Porz
Leitung: KMD Thomas Schmidt


Freitag, 6. Oktober 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
MEHR ALS WIR
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Matthias Ehrig (Gitarre) und Andreas Uhlmann (Posaune) sind „Mehr als Wir“, und der Name ist Programm: Mit bassverstärkter Gitarre, Posaune, Flügelhorn, Glockenspiel, Stompbox und Loopstations überraschen die instrumentalen Kompositionen der beiden Leipziger durch eine erstaunlich dreidimensionale Klangvielfalt. Und so darf man sich beim Hören verwundert die Ohren reiben, dass hinter diesem vollen Bandsound nur zwei Musiker stecken. Als ehemalige kreative Partner und Masterminds von Bands wie Interloop, Red5, ULMAN und Cinnamon haben sich die beiden erfahrenen Instrumentalisten mit „Mehr als Wir“ erneut zusammengefunden, um ihre musikalische Synergie doppelt auszuspielen.

Die ausgereiften und eingängigen Songs spielen mit Einflüssen aus Jazz, Pop und Folk. Ein Soundtrack für das Leben in all seinen Facetten.

ACHTUNG: Das ursprünglich an diesem Termin geplante Konzert mit INTERLOOP entfällt.


Andreas Uhlmann – Posaune und Flügelhorn
Matthias Ehrig - Gitarren


Montag, 25. September 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
Orgelkonzert IV: Vier Jahreszeiten und Rhapsody in Blue
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten

Gerhswin: Rhapsody in Blue

(Bearbeitungen für Orgel von Detlef Steffenhagen)
Mit Video-Übertragung auf großer Leinwand im Kirchenschiff



An der Kleuker-Orgel: Detlef Steffenhagen


Montag, 18. September 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
Orgelkonzert III: Jazz auf der Orgel
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche
Jazz auf der Orgel:
Temptation Rag – Lodge
Mood Indigo – Ellington
Honeysuckle Rose – Waller
Pineapple Rag - Joplin
Misty – Garner
Go Down Moses – Trad.
Harlem – Clare
I wish I knew How – Taylor
I Got Rhythm – Gershwin
Organic Boogie – Gartshore



An der Kleuker-Orgel: Fraser Gartshore


Montag, 11. September 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
Orgelkonzert II: Barock - Romantik - Moderne
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche
Werke von Bach, Guilmant und Dupré.



An der Kleuker-Orgel: Kristian Seynhave (Belgien)


Samstag, 9. September 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
Ökumenische Nacht der Kirchenmusik
Am Samstag, dem 9. September, feiern die Neuwieder Christen eine Ökumenische Nacht der Kirchenmusik in der Marktkirche. Dazu kommen Chöre aus vielen Kirchen und Gemeinschaften zusammen, um abwechselnd und auch gemeinsam zu singen.

Das Programm beginnt um 18 Uhr mit einem Abendlob. In dieser liturgisch-musikalischen Andacht singen Kinder- und Jugendchöre der Mennonitischen Brüdergemeinde Ringstraße, der Pfarrgemeinden St. Matthias und Waldbreitbach, sowie der Kinderchor der Marktkirche. Als Liturgin wirkt Margarete Moritz von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) mit. Um 19 Uhr geht es dann mit einem wechselnden Programm weiter: Im 20-Minuten-Takt singen und musizieren der Chor der Neuapostolischen Kirche Neuwied, der Gospelchor SING ON, die Lobpreisteams des Christuszentrums Irlich und der Mennonitischen Brüdergemeinde Ringstraße, der Chor der Herrnhuter Brüdergemeine, die Kantorei der Marktkirche, der Ökumenische Bläserkreis St. Bonifatius und die Chorgemeinschaft St. Bonifatius/St. Michael. Das Programm deckt dabei eine Spannbreite von barocker Musik bis zur Moderne ab. Immer zur vollen Stunde singen die letzten drei Chöre das Lied „Komm, Herr, segne uns“. In den letzten 20 Minuten vor 22 Uhr spielt Kirchenmusikdirektor Thomas Schmidt heitere Orgelmusik. Dann folgt der festliche Abschluss: Der Kammerchor Neuwied, das Vokalensemble TonArt und Bläser führen Werke von Felix Mendelssohn, Grayston Ives und Teile aus John Rutters „Gloria“ auf.

Die Ökumenische Nacht der Kirchenmusik ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum 500. Reformationsjubiläum. Die Idee dazu hatten die Kantoren Thomas Schmidt, Thomas Sorger und Peter Uhl. Die drei Kollegen sind sich einig, dass gerade in diesem Jahr nicht das konfessionell Trennende, sondern das Verbindende betont werden soll. Wo kann das leichter geschehen als im gemeinsamen Singen und Musizieren? Besonders dankbar sind die Musiker dafür, dass sich nicht nur Chöre der institutionellen Volkskirchen an diesem Abend beteiligen, sondern auch der Freikirchen und anderer Gemeinschaften.

Während der ganzen Zeit ist das Café Auszeit im Gemeindehaus an der Marktkirche geöffnet. Die Besucher können sich also zwischendurch stärken. Der Eintritt zur Ökumenischen Nacht der Kirchenmusik ist frei.

18 Uhr Geistliche Abendmusik mit Kinder- und Jugendchören
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19–22 Uhr Wechselndes Programm im 20-Minuten-Takt:

19 Uhr Lobpreisteam der Mennonit. Brüdergemeinde Ringstraße
19.20 Chor der Neuapostolischen Kirche Neuwied
19.40 Sing On - Gospelchor Neuwied

20 Uhr Lobpreisteam des Christuszentrums Neuwied
20.20 Chor der Herrnhuter Brüdergemeine
20.40 Kantorei der Marktkirche

21 Uhr Chorgemeinschaft St. Michael/St. Bonifatius/Gospelchor Irlich-Feldkirchen
21.20 Ökumenischer Bläserkreis Neuwied
21.40 Heitere Orgelmusik, KMD Thomas Schmidt
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22 Uhr Kammerchor Neuwied, Vokalensemble TonArt führen Werke von Mendelssohn, Rheinberger u.a. auf



Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Neuwied
Dekanat Rhein-Wied
Fachstelle Kirchenmusik Neuwied im Bistum Trier
Kirchenkreis Wied


Montag, 4. September 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
Orgelkonzert I: Barock - Klassik -Romantik
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche
1.Johann Pachelbel (1753-1706)
Praeludium C-Dur

2.Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Variationen D-Dur KV 573

3. Bach Triosonate C-Dur BWV 529
Allegro, Largo und Allegro

4. Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Sonate c-moll op. 65 Nr.2
Grave, Adagio, Allegro maestoso,Fuga

5.Nicolas Jacques Lemmens (1823-1881)
Fanfare, Cantabile und Finale



Ben-David Ungermann - Orgel


Freitag, 1. September 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
SACRALISSIMO
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Die goldenen Stimmen aus Bulgarien

Aus dem Programm:
Ave Maria, Panis Angelicus, Ich bete an die Macht der Liebe, Agnus Dei, Santa Lucia, O, sole mio,

Opernarien aus „LaTraviata“, „Tosca“, „Turandot“
u.v.m.

Der ganze Raum wird durchdrungen vom leidenschaftlichen Klang der bulgarischen Opernsänger – jeder hat sein Fach studiert und jeder ist gefragter Solist – für große Rollen auf Opernbühnen und bei namhaften Chören. Sakrale Gesänge, Opernarien oder folkloristisch geprägte Stücke begeistern das Publikum überall, wo Sacralissimo auftritt.

Sacralissimo, das sind:

Dilian Kushev,
Preistraeger-Royal College of Music London, April 2013,
mit dem facettenreicher Bariton klingt er mal hell und strahlend – mal dunkel
und samtig. Sein Vortrag geht tief unter die Haut.

Jurii Nokolov, Tenor, berührt durch kraftvolle und dann wieder sehr zarte
und leise Töne.

Andrei Angelov, ein einfühlsamer Begleiter am Klavier, hat Gelegenheit, seine
wahre Virtousität im eigenen Solo auszuleben.


Dilian Kushev - Bariton, Jurii Nikolov -Tenor, Andrei Angelov - Klavier


Freitag, 18. August 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
Swinging Klangwerk
Die Klangwerk-Allstars spielen Klassik, Pop, Tango and all that Jazz ...

Anschließend Brezeln, Bier vom Fass und andere Getränke im Kirchhof

Vorabendkonzert zur Aktion „Klar (Dach) Schiff!“ veranstaltet vom Förderverein für Kirchenmusik an der Marktkirche


Eintritt frei! Kollekte am Ausgang

Freitag, 21. Juli 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
Lutherlieder in Orgelkompositionen
Der Reformator Martin Luther schrieb selbst Kirchenlieder. Viele Komponisten schufen Orgelwerke, die diese Lieder zur Grundlage haben. Einige der markantesten Orgelkompositionen zu Luthers Liedern erklingen in diesem Konzert:

Sweelinck: Partita über „Vater unser im Himmelreich“

Bach: Choralvorspiel „Jesus Christus, unser Heiland“

Mendelssohn: Orgelsonate III über „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“

Reger: Invocation aus der 2. Orgelsonate (über: „Vom Himmel hoch, da komm ich her“)

Enjott Schneider: Orgelsinfonie Nr. 16 „Martin Luther“





An der Kleuker-Orgel: KMD Johannes Quack, Oberwinter


Freitag, 7. Juli 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
Festliche Musik mit dem Ensemble Triptychon
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Georg Friedrich Händel:
Einzug der Königin von Saba

John Stanley:
Voluntary op. 7 Nr. 10 G-Dur (Adagio, Allegro)

Jean Baptiste Loeillet:
Sonate op. 3 B-Dur (Adagio, Allegro, Gavotte, Sarabande-Lento, Gigue-Vivace)

NUN DANKET ALLE GOTT:

Sigfrid Karg-Elert:
Choralimprovisation für Orgel op. 65 Nr. 59

Johann Sebastian Bach:
aus der Kantate "Gott der Herr ist Sonn und Schild", BWV 79

Felix Mendelssohn-Bartholdy:
aus der Sinfonie Nr. 2 "Lobgesang" op. 52 Nr. 12

Georg Philipp Telemann:
Sonate TWV 41:f1 , f-moll (Triste, Allegro, Andante, Vivace)

Bernhard Krol:
Chorale Santa Trinita


Björn Colditz - Trompete
Simon Gößling - Posaune
Thomas Höpp – Orgel
Eintritt frei, Kollekte am Ausgang.

Samstag, 24. Juni 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
Gospelkonzert
Abschlusskonzert des 2. Neuwieder Gospeltages mit Ruthild Wilson, Helmut Jost und dem Chor der Workshopteilnehmer

Siehe auch: www.neuwieder-gospeltag.de

10 Euro (freie Platzwahl)

Sonntag, 11. Juni 2017, 14:30 Uhr, St. Matthiaskirche / Brüdergemeine / Marktkirche
Orgelspaziergang
Konzerte in drei Kirchen
Jeweils 20 Minuten Orgelmusik

ACHTUNG: Geänderte Anfangszeit!

14.30 Uhr: St. Matthias-Kirche
An der Klais-Orgel: Regionalkantor Thomas Sorger,

15.30 Uhr: Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeine
An der Oberlinger-Orgel: Dekanatskantor Peter Uhl

16 Uhr: Marktkirche
An der Kleuker-Orgel: KMD Thomas Schmidt

Gemeinsam spielen alle drei Musiker zum Abschluss auf der Orgel der Marktkirche das Werk „Pastorale zu 6 Händen“ von Padre Davide da Bergamo. Gleichzeitig.

Die ursprünglich geplante Präsentation der neuen CD „Orgeln in Neuwied“ muss leider wegen Erkankung einer Mitwirkenden auf den Herbst verschoben werden.



Freitag, 2. Juni 2017, 19:00 Uhr,
Orgel und Stimme
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Werke von Purcell, Haydn, Mozart, Schubert, Wolf



Natalia Krone - Sopran
KMD Thomas Schmidt - Orgel


Freitag, 5. Mai 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
Russisches Vokalensemble LEGENDA
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Werke von Vivaldi, Brahms, Schubert, Rachmaninoff, Bortnjanski, Glinka und Glenn Miller


Das Vokalensemble Legenda wurde im Sommer 2004 gegründet. Es besteht aus jungen Studentinnen und Absolventinnen der Fachschule für Musik (Königsberg / Kaliningrad), die bereits Erfahrungen in verschiedenen Chören der Stadt Kaliningrad sammeln konnten.

Das Ensemble Legenda überzeugt durch seine Darbietungen auf hohem künstlerischem Niveau. Die Interpretation der vorgetragenen Musikstücke ist einzigartig. Die Schönheit der Stimmen, die flexible Dynamik und Tonfülle sowie die reine und ausdrucksvolle Intonation ziehen das Publikum in den Bann der Sängerinnen, die zumeist fünfstimmig singen.

Das Repertoire des Ensembles umfasst vor allem geistliche Lieder und Romanzen verschiedener Komponisten und Epochen. Ebenfalls liegt ein Schwerpunkt des Ensembles auf russischen, ukrainischen, weißrussischen und deutschen Volksliedern. Die Werke werden sowohl a cappella als auch in Begleitung vorgetragen.

Jeden Sonntag treten die Sängerinnen im Königstor auf, das zum 750. Jubiläum der Stadt Königsberg (Kaliningrad) restauriert wurde. Die Konzerte im Königstor erfreuen sich sowohl bei der einheimischen Bevölkerung als auch bei den Touristen größter Beliebtheit.

Seit 2005 gehen die Sängerinnen regelmäßig auf Konzertreisen, die sie nicht nur durch Russland führen, sondern auch durch Polen (Warschau, Danzig, Gdingen,…); Litauen (Nidden, Memel, Wilna, Kaunas), Deutschland (Berlin, Potsdam, Hamburg, Passau, Mettmann, Hannover, Weimar …), Tschechien (Prag), Slowakei (Pressburg) sowie Österreich (Salzburg, Linz, Wien …).

Darüber hinaus findet das Ensemble immer Zeit, um in Seniorenstiften, Krankenhäusern und Schulen zu singen. Das Deutsche, Schwedische, Polnische und Litauische Konsulat helfen dem Ensemble dabei, Konzerte zu organisieren und Stücke für sein Repertoire zu finden.


Freitag, 28. April 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
Benefizkonzert mit der Shama Abbas Band
Shama Abbas ist eine der bekanntesten Jazz-Sängerinnen in unserer Umgebung. Mit einem gewaltigen Klang präsentiert sie sich mit ihrer „Shama Abbas Band“. Die neunköpfige Gruppe steht für Rhythm and Brass. Es ist die Mischung aus rockendem Jazz und melodischem Swing, der Shama Abbas und ihrer Band einen einmaligen Charakter gibt.

Gemeinsam mit ihrer Band spielt Shama Abbas am 28. April 2017 um 19:00 Uhr ein Benefizkonzert zugunsten des Dachsanierung der Marktkirche. Einlass ist ab 18:00 Uhr.

Mit im Preis enthalten ist die Einladung zu einem Imbiss und Umtrunk im Anschluss an das Konzert. Diese finden bei schönem Wetter im Kirchhof statt, Wo die Besucherinnen und Besucher aus Anlass des 500-jährigen Reformationsjubiläums auch noch eine weitere Überraschung erwartet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Eintrittskarten erhalten Sie ab 40,00 € im Gemeindebüro, im Café Auszeit oder in unserem Online-Ticketshop



Shama Abbas und Band



Freitag, 7. April 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
FORSONICS
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FORSONICS sind die Lyriker unter den deutschen Jazzern.

FORSONICS gelingt es mit ihrem Klang, ihren Tönen und Improvisationen etwas sehr Menschliches, Persönliches anzustoßen, ohne dabei aufdringlich zu werden. Ihre Musik lässt Bilder entstehen voller Größe, Nähe und Tiefe. Kontemplative Momente treffen auf explosive Arrangements und kammermusikalische Raffinesse.

Immer mit einem Augenzwinkern und einer Spur Sentimentalität und Pathos
trotzen sie allen Jazzpolizeilichen Maßnahmen und setzen letztendlich auf das Ge-fühl. Ihre Musik gibt dem Zuhörer die kostbare Chance innezuhalten und sich selbst zu spüren. Und das ohne jede Form von Wort und Text. Dieser Musik ist scheinbar ohne Eile. Man kann man sich ihr Gedankenverloren hingeben. Sie ist einfach zeitlos schön…


Chris Fischer - trumpet & flugelhorn
Carsten Stüwe - keyboards, organ & piano
Bert Fastenrath - acoustic & electric guitar
Andy Gillmann - drums & percussions

www.forsonics.com


Freitag, 3. März 2017, 19:00 Uhr, Gemeindehaus
Friedrich & Wiesenhütter
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Friedrich & Wiesenhütter, das sind intelligente Texte gepaart mit virtuoser Gitarrenmusik aus Berlin. Friedrich & Wiesenhütter nehmen bei Ihren Konzerten den Zuhörer mit auf eine Reise zwischen Melancholie und Sarkasmus, um die Widrigkeiten des Lebens mit Seitenblick und Augenzwinkern zu betrachten. Sie beweisen mit ihrem kurzweiligen Programm, dass sie zu den besten deutschsprachigen Projekten in der Konzertszene gehören.



Dirk Friedrich und Matthias Wiesenhütter


Freitag, 3. Februar 2017, 19:00 Uhr, Marktkirche
Paris - mon amour
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Kammermusik, Solostücke und Texte aus der Stadt der Künste und der Liebe, mitreißend, melancholisch und sinnlich, begeistern und verzaubern das Publikum.

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit ist Paris die Hauptstadt der Künste. Vielen Komponisten war die „Stadt der Lichter“ sowohl ein Ort des kreativen Austausches und der Inspiration, als auch des Abenteuers und der Lust am Leben und an verrückten Ideen.

In dem Programm „Paris mon amour“ stellen die beiden Musikerinnen Komponisten vor, die zu ihrer Zeit wichtige Impulse, sowohl zur Erneuerung der Musik als auch zur kulturellen Entwicklung weit über die Grenzen Frankreichs hinaus gegeben haben.

Werke von Saint-Saëns, Poulenc
Debussy, Milhaud u.a.


Pamela Coats - Klarinette



Carmen Stefanescu - Klavier


Freitag, 30. Dezember 2016, 19:30 Uhr, Marktkirche
The Best of Black Gospel



Kennen Sie den Film Sister Act mit Whoopie Goldberg oder wollten schon immer einmal das richtige Gefühl eines Gospelkonzertes durch einen Originalchor aus Harlem New York vermittelt bekommen?Dann sind Sie bei uns genau richtig. In dem zweistündigen Programm werden alle bekannten Gospelklassiker wie „Oh happy Day“, „Go down Moses“ oder „Amazing Grace“ zelebriert.

Alle Sänger waren mit Chören, wie zum Beispiel den Harlem-, Golden- oder Glory Gospel Singers weltweit auf Tournee. Bei „The BEST of Black Gospel“ zählt jedes einzelne Chormitglied zu den Besten dieses Genres. Aufgrund des großen Interesses im letzten Jahr geht der Chor erneut gemeinsam auf Tournee. Jedes Konzert ist ein Ausnahmekonzert, bei welchen sie ihr Publikum auf eine ganz besondere Art und Weise emotional berühren „Gänsehautfeeling“ garantiert.






Eintrittskarten zum Vorverkaufspreis von 27,- € gibt es in allen Geschäftsstellen vom
Blick Aktuell, bei GIG Concerts, im Gemeindebüro der Marktkirche, in der Tourist Information Koblenz, beim Lotto-Treff im Schängelcenter, bei Reisebüro König / Toto Kratz, sowie in allen weiteren CTS-Eventim-, Ticket Regional- und Reservix - Vorverkaufsstellen.

In den ersten 20 Minuten des Programms singt SING ON-Gospelchor Neuwied unter der Leitung von KMD Thomas Schmidt eigene Songs.
The Best of Black Gospel Singers
SING ON - Gospelchor Neuwied


Samstag, 17. Dezember 2016, 18:00 Uhr, Marktkirche
Singalong: Weihnachtsoratorium, Teile 1–3



Der Begriff Singalong (zu Deutsch „mitsingen“) gehört in unseren Nachbarländern längst zum Repertoire musikalisch interessierter Menschen. In England füllen „singalongs“ die Londoner Royal Albert Hall und in den Niederlanden die großen Kirchen von Amsterdam und Den Haag. Doch was genau ist ein Singalong?

Bei einem Singalong werden große Chorwerke mit professionellen Orchestermusikern und Solisten besetzt, den Chor jedoch stellen ausschließlich die Besucher. Und das mit Begeisterung! Denn wer kennt es nicht, das Gefühl in einem Konzert mitsingen zu wollen, wenn die Chöre und Arien ertönen. Eine Veranstaltung also nicht für Zuhörer, sondern nur für „Zusänger“. Nicht passiv konsumieren, sondern mitten drin sein im musikalischen Geschehen, das ist der Sinn und Zweck eines Singalong!

Als Teil des Singalong-Chores gestaltet jeder einzelne Besucher mit den Orchestermusikern und Solisten unter der Leitung eines erfahrenen Dirigenten das Konzert und hat somit aktiven Anteil am Gelingen der Aufführung. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, die Chöre und die Arien inmitten eines ungewöhnlich großen und enthusiastischen Chores mitzusingen.

Einzige Bedingung: Eigene Noten sind mitzubringen.

Übrigens:
Wer beim Konzert nicht mitsingen, sondern nur zuhören will, kann das auch tun.
Marie-Sophie Caspar - Sopran
Silke Hartstang - Alt
Theo Browne - Tenor
Christian Palm - Bass

Kantorei der Marktkirche
Chor der Besucher
Schöneck-Ensemble
Leitung: KMD Thomas Schmidt

Tickets online bestellen oder sofort ausdrucken
15 Euro

Freitag, 4. November 2016, 19:00 Uhr, Marktkirche
ENTFÄLLT: Liederabend
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Leider entfällt das Konzert. Es wird am 2. Juni 2017 nachgeholt.


Sonntag, 23. Oktober 2016, 17:00 Uhr, Marktkirche
Jenkins: THE ARMED MAN. A Mass for Peace
Samuel Barber: Adagio for Strings
Karl Jenkins: The Armed Man. A Mass for Peace




Silke Hartstang - Mezzosopran
Isa Yasaroglu - Imam
Neuwieder Konzertchor
Schöneck-Ensemble
Leitung: KMD Thomas Schmidt


Online Tickets kaufen
Abendkasse: 20 Euro (erm. 12 Euro), Vorverkauf: 18 Euro (erm. 10 Euro).

Freitag, 7. Oktober 2016, 19:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
Duo Libert: Violine und Gitarre
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Kommt Ihnen herbstliche Schönheit, feurige Leidenschaft und feinsinnige Virtuosität spanisch vor?

Werke und Bearbeitungen von Vivaldi („Der Herbst“ aus „Die Jahreszeiten“), Paganini, Milstein, Sarasate, Massenet, Piazzolla und Alcalde

Joanna Hermann (Violine)


Ismael Alcalde (Gitarre)


Das Duo Libert: Joanna Hermann (Violine) und Ismael Alcalde (Gitarre) entführt Sie in die geheimnisumwitternde Welt von Niccolò Paganini, weckt mit eigener Bearbeitung des Vivaldi Konzertes herbstliche Sehnsüchte auf, provoziert mit einer nicht ganz spanischen Komposition von Pablo de Sarasate und bietet Ihnen mit dem Streifzug eindrucksvoller Werke europäischer Kammermusik aus vier Jahrhunderten einen spannender Abendgenuss.

Beide Künstler haben mit sechs Jahren die Liebe zu ihrem Instrument entdeckt, studierten 2000 Kilometer entfernt voneinander an renommierten Hochschulen, er in Barcelona, sie in Hamburg, sind Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe in Spanien, Belgien, Polen und Deutschland. Sie widmen sich mit großer Leidenschaft solistischen und kammermusikalischen Tätigkeiten im In- und Ausland.

Aus Pressestimmen: „das virtuos-temperamentvolle, rhythmisch-markante Spiel zweier Künstler mit einer Frische und Intensität, die in ihrem Temperament fesselnd und von imponierender Virtuosität sind", (…)"ein phänomenales und unvergleichbares Konzert-Hörerlebnis!“


Montag, 26. September 2016, 19:00 Uhr, Marktkirche
Orgelkonzert IV: Planxties & Airs
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche
Traditioneller Musik aus Irland mit ihrer tänzerischen Fröhlichkeit, aber auch ihrer melancholischen Verträumtheit haben sich PLANXTIES & AIRS verschrieben, dazu kommen Stücke aus England, Schottland und eigene Melodien.



Ulrike von Weiß – Orgel
Claus von Weiß – Whistles, Low Whistles


Montag, 19. September 2016, 19:00 Uhr, Marktkirche
Orgelkonzert III: Deutschland - Japan
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche
Werke von Bach, Reger und Maki Ishii



An der Kleuker- Orgel: Kensuke Ohira, Japan
1. Preisträger des Internationalen Orgel-Interpretationswettbewerbes der 64. Internationalen Orgelwoche Nürnberg (ION) 2016
In Zusammenarbeit mit:


Montag, 12. September 2016, 19:00 Uhr, Marktkirche
Orgelkonzert II: Deutschland - Polen
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche
Werke von Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Georg Muffat, Wolfgang Amadeus Mozart, Gerhard Bunk, Michal Markuszewski (Improvisation)



An der Kleuker-Orgel: Dr. Michal Markuszewski (Polen)

Homepage Michal Markuszewski


Montag, 5. September 2016, 19:00 Uhr, Marktkirche
Orgelkonzert I: Himmelwärts - Orgelgebete
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche
Orgelmusik von Hans-Martin Limberg:
Creator Spiritus
„Jesus, ich vertraue auf dich“
„Herz Jesu schlage in mir, Hl.Geist atme in mir“
Psalm 18
„Jesus, erkläre mir deine Worte, schenke mir Erleuchtung und Einsicht“
Himmelwärts
„Jesus, du Licht aus der Höhe, leuchte allen, die in Finsternis sind
und im Schatten des Todes“
„Jesus, erwecke mich zu neuem Leben“
Ave Regina Caelorum
Lumen de Lumine



An der Kleuker- Orgel: Hans Martin Limberg


Freitag, 2. September 2016, 19:00 Uhr, Marktkirche
Cello & Guitar
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Das Gunther Tiedemann - David Plate Duo spielt seit 2002 eigene Kompositionen von Kraft und Intimität mit Kopf und Bauch.

Stilistisch passiert, was der Jazz an Latin, Funk, Rock, Pop und Folk zu absorbieren in der Lage ist. Beide Instrumente übernehmen Melodie-, Akkord-, Percussion- und Bass-Funktion. So ist die Band immer vollzählig. Wechselnde Klangfarben entstehen auch durch Spieltechniken, die über Zupfen und Streichen hinausgehen: choping, slaping, walking...

Das Ergebnis hat von Beobachtern schon das Prädikat "Nobler Kammerjazz" bekommen.



Gunther Tiedemann - Violoncello
David Plate - Gitarre


Samstag, 9. Juli 2016, 16:00 Uhr, Marktkirche
Wir singen vor Freude!
Abschluss des Kinderchortages



Es singen die Kinderchöre der Friedenskirchengemeinde Heddesdorf, der Trinitatiskirchengemeinde Linz/Unkel, der Evangelischen Kirchengemeinde Puderbach und der Kinderchor CRESCENDO der Marktkirchengemeinde Neuwied.

Leitung: Antje Brandt, Dorothea Raukes, Laura und Svetlana Winnekes, KMD Thomas Schmidt.
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang

Freitag, 1. Juli 2016, 19:00 Uhr, Marktkirche
Konzert
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche


Können alte Kirchenchoräle grooven? Hat ein barockes Kirchenlied Swing? "Aber sicher!", meint Mark Gierling. "Im Prinzip haben viele barocke Lieder aus dem Gesangbuch Ähnlichkeiten mit herkömmlichen Jazz-Standards. Sie sind eingängig, haben eine klare Melodieführung und eine ausgefeilte Rhythmik. Und das wichtigste: Sie sind bekannt!". Der neben Martin Luther bekannteste evangelische Lieddichter ist der Pfarrer Paul Gerhardt, der im 17. Jahrhundert in schwerer Zeit gelebt und gewirkt hat. Seine Verse trafen den Nerv der Zeit und sind noch heute bei allen Konfessionen beliebt. Jeder, der einmal in einer evangelischen oder katholischen Kirche ein Gesangbuch in der Hand hatte, wird Paul-Gerhardt-Lieder gesungen haben. Zu traurigen und zu fröhlichen Anlässen.

Der Langenfelder Kirchenmusiker Mark Gierling hat ausgewählte Paul-Gerhardt-Choräle behutsam von Sockel gehoben, diese behutsam entstaubt und ihnen mit jazzigen Arrangements ein musikalisch völlig neues Gewand gegeben. Herausgekommen ist die Hommage "Paul Gerhardt gets the Blues" für Jazz-Quintett, die alte und bekannte Melodien in ein völlig neues Licht taucht, ohne den Respekt vor Text und Melodie zu verlieren. Das Programm führt die Zuhörer durch die Schaffens- und Lebensphasen des Dichters und vermittelt in den Zwischenmoderationen Hintergründe, Kuriositäten und Poetisches. Die originellen Arrangements bewegen sich zwischen klassischen Jazzstilen, Blues, Latin, Funk und Pop und ermöglichen eine völlig neue Sicht auf barockes Liedgut.



Sigrid Maresch (Gesang), Erasmus Wegmann (Tenor-Saxophon), Mark Gierling (Klavier, Leitung & Arrangements), Alexandra Krings (Kontrabass), Marco Niemann (Schlagzeug)


www.paulgerhardtgetstheblues.de


Freitag, 3. Juni 2016, 19:00 Uhr, Marktkirche
Deutsches Saxophon Ensemble
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Abseits von Jazz und U-Musik widmet sich das Deutsche Saxophon Ensemble im Bereich der E-Musik der originalen Standardliteratur für Saxophonquartett. Seinem Namen verpflichtet, setzt sich das Quartett auch in besonderer Weise für zeitgenössische Werke deutscher Komponisten ein und erschließt dem Saxophon mit eigenen Transkriptionen wichtige tradierte Meisterwerke der deutschen Musikgeschichte.



Greta Schaller - Tenorsaxophon
Monika Leufgen - Altsaxophon
Junko Kurimoto - Sopransaxophon
Katharina Stashik - Baritonsaxophon


Samstag, 21. Mai 2016, 18:00 Uhr, Marktkirche
Sing Human Rights
Erklärung der Menschenrechte im Gospelsound
Die Erklärung der Menschenrechte - im Gospelsound gesungen von Axel Christian Schullz und den Teilnehmern des Tagesworkshops.

Infos zum Workshop hier ...
Anmeldung zum Workshop hier ...






In Zusammenarbveit mit Amnesty International Neuwied



Freitag, 6. Mai 2016, 19:00 Uhr, Marktkirche
Konzert für Flöte und Harfe
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Werke aus fünf Jahrhunderten:

Anonym: Faronels Ground (Barock)
Leonardo Vinci: Sonate D-Dur (Barock)
Heinich Köhler: Sonate op 49 (Klassik)
Marcel Tournier: Deux Preludes (Romantik)
Jules Massenet: Thais (Romantik)
Claude Debussy: Romanze (Impressionismus)
Claude Debussy: Arabesque No 1 (Impressionismus)
Desiree Inghelbrecht: Dryade et Scaphe (Impressionismus/ Moderne)
Pascal Proust: Prelude et Danse (Moderne)
Bruno Hilse: 2 Sätze aus Suite op 6 (Moderne)



Beate Bareis - Flöte, Agnieszka Gralak - Harfe


Sonntag, 1. Mai 2016, 18:00 Uhr, Marktkirche
Brahms: Deutsches Requiem
Fassung für Solisten, Chor und Klavier zu vier Händen
Jennifer Akhurst – Sopran
Peter Snipp – Bariton
Adult Choir des Bromley Youth Music Trust
Daniel Beach und David Bullen - Klavier
Leitung: Simon Sundermann


Freitag, 15. April 2016, 19:00 Uhr, Gemeindehaus
Das blaue Paket
10 Jahre Seniorentheater „Die Fisimatenten“
Zu ihrem 10-jährigen Jubiläum präsentieren die Fisimatenten ihre neue Produktion „Das blaue Paket“. Aus der gleichnamigen Kurzgeschichte hat die experimentierfreudige Truppe unter der künstlerischen Leitung von Petra Newiger eine neue Eigenproduktion geschaffen:
Schon seit Jahren verbringen die Schwestern Anna und Ruth ihren Lebensabend im gemeinsamen Elternhaus. Aus der Hoffnung auf eine gute Zeit, die an ihre schönen Kindheitserlebnisse hätte anknüpfen können, ist längst Ernüchterung geworden, denn ihre Eigenarten und Lebensvorstellungen scheinen unvereinbar. Eigentlich streiten sie nur noch. Doch die Sehnsucht nach besseren Zeiten bleibt, war doch die Beziehung der Schwestern trotz ihrer verschiedenen Charaktere in ihrer Jugendzeit von großer Zuneigung geprägt. Nun warten die beiden auf ein schon lange bestelltes blaues Paket, das wundervolle Veränderungen zu bringen verspricht...


Wie in früheren Produktionen lassen die Fisimatenten auch in ihrem Jubiläumsstück eigene Lebenserfahrung und viel Fantasie in Figuren und Geschichte einfließen. So erzählt „Das blaue Paket“ mal witzig, mal eher nachdenklich vom Zusammenleben der Frauen in ihrer Jugend und heute und von lohnender Hoffnung in jeder Lebensphase. Voller Poesie geht es hier um wundervolles Blau in schwarz-weißem Denken und Fühlen.
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang

Freitag, 1. April 2016, 19:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
American und Irish Folk
Hier R(h)ein! Freitagskonzert im Gemeindehaus an der Marktkirche
Im Solo-Programm begleitet Tom „Cat“ seine Songs virtuos auf der Gitarre oder dem Banjo. Außerdem kommen noch die irische Handtrommel (Bodhran) und die Blues-Harp zum Einsatz. Begleitet wird das Ganze von einer professionell und dezent eingesetzten Drum-Machine.

Sie dürfen/sollen mitsingen, klatschen, tanzen und Spaß haben!


Tom „Cat“ Wilson singt und spielt Gitarre, Banjo, Handtrommel und Blues-Harp
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang

Freitag, 4. März 2016, 19:00 Uhr, Marktkirche
Chorkonzert mit Cappella Vocale
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Chorwerke der französischen Romantik von Saint-Saëns, Dubois, Vierne, Franck, Duruflé u.a.

Widor: Orgelsymphonie Nr. 4 f-moll






Cappella Vocale Neuwied
Orgel und Leitung: KMD Thomas Schmidt


Freitag, 5. Februar 2016, 19:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
FÄLLT AUS! VokalLiaison
Hier R(h)ein! Freitagskonzert im Gemeindehaus an der Marktkirche
DAS KONZERT MUSS LEIDER WEGEN ERKRANKUNG BEIDER SOLISTINNEN AUSFALLEN!

Am Karnevalsfreitag, dem 5. Februar, findet um 19 Uhr in der Marktkirche das nächste Freitagskonzert statt. Das Duo "VokalLiaison" singt Duette aus vier Jahrhunderten.

Die beiden Sopranistinnen Ute Steinhauer und Evelin Affolderbach haben unter dem Oberbegriff "VokalLiason" ein abwechslungsreiches und spannendes Programm geistlicher Vokalmusik zusammengestellt. Begleitet von Klas Lorenz am Cembalo und am Klavier erklingen Werke von Heinrich Schütz, Georg Friedrich Händel über Henry Purcell, Cesar Franck und Camille Saint-Saëns bis hin zu Benjamin Britten und dem Zeitgenossen Wolfgang Reisinger.

Dabei wird altbekanntes ("Benedictus" aus der Orgelsolomesse von Haydn, "Panis Angelicus" von Cesar Franck, oder das Duett aus dem "Lobgesang" von Felix Mendelssohn) ebenso vertreten sein wie erfrischend Neues.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Am Ausgang wird lediglich um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.



VokalLiaison:
Ute Steinhauer und Evelin Affolderbach - Sopran
Klas Lorenz – Cembalo


Sonntag, 24. Januar 2016, 18:00 Uhr, Marktkirche
DER KLEINE TAG
Auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück
Musical von Wolfram Eicke, Hans Niehaus und Rolf Zuckowski



Kinderchor CRESCENDO, Theatergruppe CHAMÄLEONS
Choreographie: Claudia Lichtwardt-Seeliger, musikalische Leitung: Thomas Schmidt, Regie: Oliver Grabus

Vorverkauf:
Thalia, Musikhaus Neumann, Stadtmarketing, Café Auszeit
6,- Kinder, 9,- Ermäßigt (Renter, Studenten, Schüler), 12,- Erwachsene, 16,- Loge, 30,- Familienkar

Samstag, 23. Januar 2016, 18:00 Uhr, Marktkirche
DER KLEINE TAG
Auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück
Musical von Wolfram Eicke, Hans Niehaus und Rolf Zuckowski



Kinderchor CRESCENDO, Theatergruppe CHAMÄLEONS
Choreographie: Claudia Lichtwardt-Seeliger, musikalische Leitung: Thomas Schmidt, Regie: Oliver Grabus

Vorverkauf:
Thalia, Musikhaus Neumann, Stadtmarketing, Café Auszeit
6,- Kinder, 9,- Ermäßigt (Renter, Studenten, Schüler), 12,- Erwachsene, 16,- Loge, 30,- Familienkar

Samstag, 23. Januar 2016, 15:00 Uhr, Marktkirche
DER KLEINE TAG
Auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück
Musical von Wolfram Eicke, Hans Niehaus und Rolf Zuckowski



Kinderchor CRESCENDO, Theatergruppe CHAMÄLEONS
Choreographie: Claudia Lichtwardt-Seeliger, musikalische Leitung: Thomas Schmidt, Regie: Oliver Grabus

Vorverkauf:
Thalia, Musikhaus Neumann, Stadtmarketing, Café Auszeit
6,- Kinder, 9,- Ermäßigt (Renter, Studenten, Schüler), 12,- Erwachsene, 16,- Loge, 30,- Familienka

Freitag, 22. Januar 2016, 18:00 Uhr, Marktkirche
DER KLEINE TAG (Wiederaufnahme)
Auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück
Musical von Wolfram Eicke, Hans Niehaus und Rolf Zuckowski



Kinderchor CRESCENDO, Theatergruppe CHAMÄLEONS
Choreographie: Claudia Lichtwardt-Seeliger, musikalische Leitung: Thomas Schmidt, Regie: Oliver Grabus

Vorverkauf:
Thalia, Musikhaus Neumann, Stadtmarketing, Café Auszeit
6,- Kinder, 9,- Ermäßigt (Renter, Studenten, Schüler), 12,- Erwachsene, 16,- Loge, 30,- Familienkart

Samstag, 16. Januar 2016, 19:00 Uhr, Marktkirche
An Angel in Concert
Nach sensationellen Auftritten in den letzten Jahren nun erstmals in Neuwied: „Night Castle“ mit ihrem einzigartigen Konzept aus Musik, Geschichte und Illumination grenzen sich „Night Castle“ deutlich von allem bisher dargebotenem erheblich ab.

Die 10 aktiven Musiker/Innen von „Night Castle“ ziehen das Publikum
mit ihrer Musik, ihrem unvergleichlichen Gesang und der entsprechenden Illumination immer wieder in ihren Bann. Rock-Musik pur. Hier treffen harte Gitarren-Riffs auf einfühlsame Stimmen, voluminöse Streicher-Arrangements auf melodische Balladen.

Ein Konzerterlebnis der besonderen Art, das Menschen von 8 bis 80 immer wieder begeistert.

Der Eintritt kostet an der Abendkasse 19 Euro, im Vorverkauf 15 Euro beim Café Auszeit an der Marktkirche (02631-21174), dem Musikhaus Neumann (02631-23157) und beim Ticket-Store Neuwied (02631-943111).



NIGHT CASTLE - Chor & Band
http://www.nightcastle-band.de
19 Euro an der Abendkasse, 15 Euro im Vorverkauf

Samstag, 12. Dezember 2015, 18:00 Uhr, Marktkirche
DER KLEINE TAG
Auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück
Musical von Wolfram Eicke, Hans Niehaus und Rolf Zuckowski



Kinderchor CRESCENDO, Theatergruppe CHAMÄLEONS
Choreographie: Claudia Lichtwardt-Seeliger, musikalische Leitung: Thomas Schmidt, Regie: Oliver Grabus

Vorverkauf:
Thalia, Musikhaus Neumann, Stadtmarketing, Café Auszeit
6,- Kinder, 9,- Ermäßigt (Renter, Studenten, Schüler), 12,- Erwachsene, 16,- Loge, 30,- Familienkar

Samstag, 12. Dezember 2015, 15:00 Uhr, Marktkirche
DER KLEINE TAG
Auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück
Musical von Wolfram Eicke, Hans Niehaus und Rolf Zuckowski



Kinderchor CRESCENDO, Theatergruppe CHAMÄLEONS
Choreographie: Claudia Lichtwardt-Seeliger, musikalische Leitung: Thomas Schmidt, Regie: Oliver Grabus

Vorverkauf:
Thalia, Musikhaus Neumann, Stadtmarketing, Café Auszeit
6,- Kinder, 9,- Ermäßigt (Renter, Studenten, Schüler), 12,- Erwachsene, 16,- Loge, 30,- Familienkart

Freitag, 11. Dezember 2015, 18:00 Uhr, Marktkirche
DER KLEINE TAG
Auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück
Musical von Wolfram Eicke, Hans Niehaus und Rolf Zuckowski



Kinderchor CRESCENDO, Theatergruppe CHAMÄLEONS
Choreographie: Claudia Lichtwardt-Seeliger, musikalische Leitung: Thomas Schmidt, Regie: Oliver Grabus

Vorverkauf:
Thalia, Musikhaus Neumann, Stadtmarketing, Café Auszeit
6,- Kinder, 9,- Ermäßigt (Renter, Studenten, Schüler), 12,- Erwachsene, 16,- Loge, 30,- Familienkart

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 18:00 Uhr, Marktkirche
DER KLEINE TAG (Premiere)
Auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück
Musical von Wolfram Eicke, Hans Niehaus und Rolf Zuckowski



Kinderchor CRESCENDO, Theatergruppe CHAMÄLEONS
Choreographie: Claudia Lichtwardt-Seeliger, musikalische Leitung: Thomas Schmidt, Regie: Oliver Grabus

Vorverkauf:
Thalia, Musikhaus Neumann, Stadtmarketing, Café Auszeit
6,- Kinder, 9,- Ermäßigt (Renter, Studenten, Schüler), 12,- Erwachsene, 16,- Loge, 30,- Familienkart

Montag, 7. Dezember 2015, 20:00 Uhr,
Stille Nacht, 'eilige Nacht - Musikalische Lesung zum Advent
Liederliches im Advent
Ein heiteres, satirisches Weihnachtsprogramm mit Texten von Loriot, Heinz Erhardt, Georg Kreisler und anderen ...
Darin: Ein Melodram über die Entstehung des Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht“, amerikanische Weihnachtslieder und Lieder von Max Reger.



Ulrich Schütte - Bassbariton
KMD Thomas Schmidt - Klavier


Sonntag, 6. Dezember 2015, 15:00 Uhr, Marktkirche
„Amazing Grace“ - Adventskonzert
Geigenklasse Link der Musikschule KLANGWERK, Gospelchor Neuwied, Leitung: Silke Link und KMD Thomas Schmidt


Sonntag, 15. November 2015, 17:00 Uhr, Marktkirche
Franz von Suppé: REQUIEM
Missa pro defunctis
für Soli, Chor und Orchester


Marina Unruh - Sopran
Silke Hartstang - Alt
Fabian Strotmann - Tenor
Burkhard Zass - Bass

Neuwieder Konzertchor
Schöneck-Ensemble
Leitung: KMD Thomas Schmidt


Freitag, 6. November 2015, 19:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
BALANCE - Mozart, Gershwin, Chopin & Co.
Hier R(h)ein! Freitagskonzert im Gemeindehaus an der Marktkirche
Witzig & virtuos mit Holger Mantey am Flügel

Einen ganzen musikalischen Kosmos im Kopf titelte die FAZ nach einem Solokonzert des Pianisten Holger Manteys im Sendesaal des Hessischen Rundfunks.
Und in der Tat, Manteys Programm lässt, was Abwechslungsreichtum und Vielseitigkeit anlangt, keine Wünsche offen.

Ein Konzert mit ihm ist kein trockenes Piano-Recital. Zu seinem Instrument dem Flügel, gesellen sich teils skurrile oder in ihrer Gebrauchsweise zum Musikinstrument umfunktionierte Gegenstände, mit welchen Mantey seine Parodien bekannter Musikstücke in ein neues und meistens überraschendes Gewand kleidet. Das ist nicht nur ziemlich witzig, sondern auch musikalisch höchst genüsslich und anspruchsvoll. Dabei gelingt es dem Musiker höchst virtuos, zwischen verschiedenen Musikstilen zu balancieren.
Man kann somit bei den Interpretationen der Musik von Mozart bis Gershwin bei diesem Konzert auf Vieles gefasst sein, nur nicht darauf, dass lange Weile aufkommt.

Mantey ist „Ein Virtuose, in dessen Kopf erstaunliche Gedankensprünge vor sich gehen“ (FAZ) was der Musiker mit seinen Konzerten in bisher 20 Ländern der Welt unter Beweis stellte und stellt. Er arbeitete mit namhaften Musikern und Künstlern aus der ganzen Welt zusammen, wobei sein Solospiel von jeher einen besonderen Platz in seinem musikalischen Schaffen einnimmt. Er spielt u.a. Swingendes klassisch und Klassisches swingend und lädt mit seinen eigenen romantisch-virtuosen Kompositionen zum Innehalten und Wirkenlassen der Musik ein.


Holger Mantey - Klavier


Sonntag, 18. Oktober 2015, 17:00 Uhr, Marktkirche
Kreis-Chorkonzert
Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm. Moderation: Herbert Kutscher
Es wirken mit:
Chorgemeinschaft Sangesfreunde Altwied Segendorf, Frauenchor "Cäcilia" Gladbach, Frauenchor Melodia Asbach, Frauenchor Wollendorf, Frauenchor Oberbieber, Frauensingkreis Wiedperlen 1999 Segendorf, Gemischter Chor Oberbieber, Gesangverein 1911 Engers e.V., Gesangverein "Rheinperle" Weis 1911 e.V., Gesangverein Thalhausen 1864 e.V., Kinder- und Jugendchor Waldbreitbach, Kirchenchor Niederbreitbach, Männerchor 1842/78 Oberbieber


Freitag, 2. Oktober 2015, 19:00 Uhr,
Songs for One World
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Drei Jahre nach ihrem stimmungsvollen Auftritt in der Neuwieder Marktkirche freuen sich der Sinziger Komponist und Bandleader Herbert Moizisch und seine fünf MitstreiterInnen, mit Ihrem diesmaligen Motto "Songs for One World" an ihr zurückliegendes Programm anzuknüpfen und neue Lichter für ein Miteinander der Menschen und die Heilung der Erde anzuzünden. Ihr aktueller Song "Boat-People", ein traurig schöner Appell ans Mitgefühl, vereint die Musiker und ihr Publikum dabei in tiefer Sorge angesichts der aktuellen Geschehnisse. Die Musik der "Great Spirit Singers" ist eine ansprechende Mischung aus Weltmusik und Gospel, bei der sich Leichtigkeit und Tiefe, Drive und Entspannung zu einer Welle verbinden, auf der man sich gerne davontragen und inspirieren lässt. Markenzeichen der sechsköpfigen Formation sind dreistimmiger Gesang, besinnliche Lyrics sowie versierte Akzente und Einlagen der beiden Moizisch-Söhne auf E-Gitarre und Djembe. Das Ensemble verspricht einen inspirierenden Abend voller sprühender Rhythmen, leuchtender Klangfarben und globalem Spirit. Es freut sich auf zahlreiche Freunde der Erde, denen die Band ihren gleichnamigen Titelsong widmet. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Am Ausgang wird lediglich um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.



Great Spirit Singers
Leitung: Herbert Moizisch
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang

Montag, 28. September 2015, 19:00 Uhr,
Concerto curioso
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche
Werke von Händel, Bach, Stamitz sowie jüdisch-traditionelle Werke

Ricardo Angel-Peters (Klarinette und Saxophon)
KMD Thomas Schmidt (Orgel)


Montag, 21. September 2015, 19:00 Uhr,
Vivid!! Einfach lebhaft
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche
Werke von N.Bruhns, G.Muffat, J.S.Bach



An der Kleuker-Orgel: Mari Fukumoto, Preisträgerin des Wettbewerbs bei der Internationalen Orgelwoche Nürnberg 2013


Montag, 14. September 2015, 19:00 Uhr,
Tschechien- Deutschland
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche
Werke von tschechischen und deutschen Komponisten: B. M. Cernohorsky, B. Martinu, P. Eben, J. Strejc, N. Bruhns, J. S. Bach, S. Karg-Elert



An der Kleuker-Orgel: Vanícek František (Tschechien)


Montag, 7. September 2015, 19:00 Uhr,
Orgelkonzert entfällt wegen Krankheit
SEPTEMBERWIND - Orgelwochen in der Marktkirche
Wegen Erkrankung des Künstlers muss das Konnzert leider ausfallen.


Freitag, 4. September 2015, 19:00 Uhr,
Heavy Classic mit Malte Vief
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Darf Bach ein Publikum „rocken“? Kann Deep Purple klingen wie ein Komponist des 18. Jahrhunderts? Und ist das Ergebnis dann noch gute Musik mit Herz?



Ja, jedenfalls so, wie Malte Vief es anstellt. Der Leipziger Musiker hält sich nicht an starre Genres und musikalische Schubladen. In eigenen Kompositionen wie auch neuen Arrangements bestehender Stücke verschiebt, perforiert und überschreitet er die Grenzen zwischen Pop- und klassischer Musik. Beide Genres vereinen sich in Eigenkompositionen und innovativen Arrangements - eine aufregende musikalische Symbiose, die durch Verschmelzung verschiedener Elemente und Strukturen konzertanter Musik mit der Intensität und Klangaspekten von Rockmusik entsteht. Den Spaß an seinem erstaunlichen Spiel ist in Malte Viefs Konzerten unmittelbar zu erleben . Ob filigran und melancholisch oder explosiv und mitreißend – seine Musik berührt und klingt nach.

Freuen Sie sich auf einen überraschenden und lebendigen Abend voller Musik mit Herz.



Freitag, 17. Juli 2015, 19:30 Uhr, Marktkirche
Arcani Musicali
Demantius: Motetten, Schütz: Cantiones sacrae, Palestrina: Stabat mater und Werke von Schütz und Bach



Arcani musicali, Dillenburg
KMD Thomas Schmidt - Orgelpositiv
Leitung: Wolfgang Schult
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang

Freitag, 3. Juli 2015, 19:00 Uhr,
KONZERT FÄLLT AUS WEGEN KRANKHEIT! Acoustic Colours
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Musikalisches Feuerwerk mit Querflöten/Stimme und Gitarre

Das deutsch-italienische DUO ACOUSTIC COLOURS ist bekannt für ein musikalisches Feuerwerk mit Querflöten und Gitarre. Blues, Klassik, südamerikanische und swingende Titel werden von den beiden Musikern auf eine ansprechende Art vorgetragen, die immer wieder viele Zuhörer begeistert.

Gitarre und Querflöte, diese Besetzung lässt verschämte Kammermusik befürchten. Die Power und Vitalität der Klangreisen von Griefingholt & Ruiba belehrt jedoch schnell eines Besseren. Besonders bei den bluesigeren Nummern, wo sich die versierten Instrumentalisten mehr Ecken und Kanten gönnen, zeigen sich zwei spannende Persönlichkeiten im Dialog. Griefingholt verleugnet nicht, wie gut er das Fingerpicking beherrscht, aber auch klassische Einflüsse werden hörbar. Die Besonderheit des Duos ist die überzeugende Einbindung unterschiedlichster musikalischer Stile in einem Programm.

„Die Musik des Duos ist wie ein erfrischender Cocktail“ urteilte das Kulturmagazin Scala von WDR 5 und kürte ihre CD „Acoustic Colours“ zur „CD der Woche“.



Elsa Ruiba - Flöten
Stephan Griefingholt - Gitarre


Samstag, 13. Juni 2015, 19:00 Uhr, Marktkirche
Gospel-Konzert
Abschluss des 1. Neuwieder Gospeltages
Siehe auch: Neuwieder Gospeltag



Helmut Jost & Ruthild Wilson und die Workshopteilnehmer des Neuwieder Gospeltages.
Musik ist sein Leben, Gospel sein Thema. Helmut Jost ist Musiker mit Leib und Seele. An über 1000 CDs hat er als Musiker, Arrangeur oder Produzent mitgewirkt. Er komponierte mehrere sehr populäre Musicals und CD-Reihen für Kinder. Als Songwriter veröffentlichte er drei eigene Produktionen, die international starke Beachtung fanden. Helmut Jost gehört zu den Gründern der Band „Damaris Joy”, die viele Jahre lang zu Konzerten in ganz Europa unterwegs war.


Freitag, 5. Juni 2015, 19:00 Uhr, Marktkirche
Swinging Klangwerk
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Werke von Miles Davis und Avishai Cohen

Jazz-Konzert mit den Klangwerk-Allstars zum 10-jährigen Jubiläum des Fördervereins für Kirchenmusik an der Marktkirche
Anschließend frisches Bier vom Fass unter den Linden im Kirchhof



Es spielen die Klangwerk-Allstars:

Stephanie Troscheidt, Daniel Ackermann, Detlev Anders, Iwo Iwanow, Dennis Kessler, Alexander Reffgen, Christian Weller, Jacob Wieder mit KMD Thomas Schmidt (Orgel)
Eintgritt frei. Kollekte am Ausgang

Freitag, 8. Mai 2015, 19:00 Uhr, Marktkirche
Gitarrenkonzert: Lautensuiten von Bach
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J.S.Bach: Bearbeitungen der Lautensuiten e-Moll, a-Moll und D-Dur


Peter Löning - Gitarre


Freitag, 10. April 2015, 19:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
Frühlingshafte Serenaden
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Werke von Johann Nep.Hummel, Ludwig van Beethoven und Franz Liszt.

Vorstellung der vielfach prämierten CD „Con Garbo“





Christiane Meininger – Flöte
Rainer Gepp – Klavier


Freitag, 6. März 2015, 19:00 Uhr,
Von Kopf bis Fuß
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Seltenes Instrument - außergewöhnliche Stimme! Alexandre Zindel ist der einzige professionell tourende Autoharpspieler (Volkszitherspieler) und Sänger in Deutschland. Er kombiniert dieses faszinierende, von der Zither abstammende Folk-Instrument mit einer feinen, charaktervollen Stimme in einem abwechslungsreichen Solo-Programm bekannter Folksongs, Chansons, Blues und Lieder. Geschichten in deutsch, französisch und englisch von langer Tradition und zeitloser Schönheit. Sein melodiöser Stil und inniger Vortrag sind von der Presse hoch gelobt worden - ebenso wie seine charmante und informative Moderation. Auf der Deutschland-Tournee wird die aktuelle CD präsentiert in Akustik-Konzerten der besonderen Art. Neue Klangwelten - einmaliges Erlebnis!

Die Autoharp ist ein 36-saitiges Folkinstrument, das in Deutschland erfunden wurde und einmal Volkszither hieß. Sie klingt wunderbar voll wie zwei Gitarren und dann wieder zart wie eine Zither. Einzig in den USA hat sie Verbreitung gefunden. In Deutschland ist sie weitgehend unbekannt.


Alexandre Zindel - Gesang und Autoharp


Freitag, 6. Februar 2015, 19:00 Uhr, Marktkirche
Musik und Bilder zur Ruhe
Hier R(h)ein! Freitagskonzert im Gemeindehaus an der Marktkirche
Video-Projektionen und Klavier-Improvisationen

Das Programm bietet ausdrucksstarke Klaviermusik zur Entspannung in Verbindung mit beeindruckenden Bilderserien. Mit einer musikalischen und optischen Vielfalt, die neue Dimensionen erschließt und dadurch die Fantasie des Hörers/Zuschauers anregt. Elemente von Folklore, Klassik und Weltmusik verbinden sich zu einem unverwechselbaren Geflecht aus Harmonien, Rhythmen und Klängen. Die Musik in Verbindung mit den Projektionen schafft Räume, die das subjektive Zeitempfinden auflösen und durch ihre harmonische und visuelle Kraft aufbauen. In ihrer Sinnlichkeit ermöglichen die ruhige Musik und die fantasievollen Bilder dem Hörer, Dinge aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen und zur Ruhe zu finden.


Stefan Heidtmann - Klavier


Samstag, 20. Dezember 2014, 18:00 Uhr, Marktkirche
Bach: Weihnachtsoratorium, Teile I-III
Singalong


Der Begriff Singalong (zu Deutsch „mitsingen“) gehört in unseren Nachbarländern längst zum Repertoire musikalisch interessierter Menschen. In England füllen „singalongs“ die Londoner Royal Albert Hall und in den Niederlanden die großen Kirchen von Amsterdam und Den Haag. Doch was genau ist ein Singalong?

Bei einem Singalong werden große Chorwerke mit professionellen Orchestermusikern und Solisten besetzt, den Chor jedoch stellen ausschließlich die Besucher. Und das mit Begeisterung! Denn wer kennt es nicht, das Gefühl in einem Konzert mitsingen zu wollen, wenn die Chöre und Arien ertönen. Eine Veranstaltung also nicht für Zuhörer, sondern nur für „Zusänger“. Nicht passiv konsumieren, sondern mitten drin sein im musikalischen Geschehen, das ist der Sinn und Zweck eines Singalong!

Als Teil des Singalong-Chores gestaltet jeder einzelne Besucher mit den Orchestermusikern und Solisten unter der Leitung eines erfahrenen Dirigenten das Konzert und hat somit aktiven Anteil am Gelingen der Aufführung. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, die Chöre und die Arien inmitten eines ungewöhnlich großen und enthusiastischen Chores mitzusingen.

Einzige Bedingung: Eigene Noten sind mitzubringen.
Marie-Sophie Caspar - Sopran
Silke Hartstang - Alt
Theodore Brown - Tenor
Christian Palm - Bass

Chor der Besucher
Schöneck-Ensemble

Leitung: KMD Thomas Schmidt


Und das schrieb die Presse:

Singalong feierte ersten Erfolg in der Marktkirche

Konzert Besucher waren zum Mitsingen aufgefordert

Neuwied. Es gibt Chorwerke, die bleiben Sängern nach einer intensiven Probenarbeit und einer gelungenen Aufführung im Ohr und im Kopf. Das Weihnachtsoratorium von Bach zählt zweifellos zu diesen Werken. In der Marktkirche erlebten die Neuwieder eine ganz besondere Premiere. Zum ersten Mal fand eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums in Form eines Singalongs statt.

Das Besondere daran: Solisten und Musiker werden verpflichtet, die Zusammensetzung des Chores bleibt bis zum Konzertbeginn eine Überraschung. Denn die Besucher bringen ihren eigenen Klavierauszug mit und singen selbst. Dementsprechend aufgeregt und gespannt war KMD Thomas Schmidt, wie das bekannte Werk an diesem Abend wohl klingen mochte. „Wer kennt es nicht, das Gefühl, in einem Konzert mitsingen zu wollen, wenn die Chöre und Arien ertönen. Eine Veranstaltung also nicht für Zuhörer, sondern nur für 'Zusänger'. Nicht passiv konsumieren, sondern mitten drin sein im musikalischen Geschehen, das ist der Sinn und Zweck eines Singalong“, erklärte er zum Einstieg.

Mit dem Schöneck-Ensemble und Regionalkantor Thomas Sorger am Orgelpositiv sowie den Solisten Marie-Sophie Caspar (Sopran), Silke Hartstang (Alt), Theodore Brown (Tenor) und Christian Palm (Bass) war eine sichere Bank für ein gelungenes Konzert gegeben. Ein wenig Herzklopfen und Gänsehaut machten sich bei den Zuhörern und Sängern breit, als die ersten jubelnden Trompeten und Paukenschläge des Eröffnungschorals „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“ erklangen.

Doch der erste Einsatz des Zuhörer-Chores zeigte auch: In Neuwied gibt es viele erfahrene und gute Chorsänger, die diesen Singalong zu einem Hörgenuss machten. „Sie werden das Weihnachtsoratorium hören, wie Sie es vermutlich noch nie gehört haben. Vielleicht nicht ganz perfekt, aber dafür mit viel Enthusiasmus“, hatte Thomas Schmidt zu Beginn des Konzerts erklärt.

Andrea Fehr in der Rhein-Zeitung Neuwied am 22.12.2014

Foto-Galerie des Singalongs

15 Euro

Freitag, 7. November 2014, 19:00 Uhr, Marktkirche
TRIO FESTIVO
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Werke für zwei Trompeten und Orgel von Aldrovandini, Loillet, Manfredini und Stamm


Marion Kutscher - Trompete
Michael Frangen - Trompete
Hans-André Stamm - Orgel
Eintritt frei, Kollekte am Ausgang

Sonntag, 2. November 2014, 16:00 Uhr, Marktkirche
MISSA KATHARINA
Ökumenischer Gedenkgottesdienst
Jacob de Haan: Missa Katharina
für Sopran, Chor und Blasorchester

Die Aufführung findet im Rahmen eines ökumenischen Gedenkgottesdienstes statt.

Die „Missa Katharina“ entstand als Auftragswerk der DR. DAZERT-STIFTUNG in Kooperation mit dem internationalen Musikbund CISM (Confédération Internationale des Sociétés Musicales) in Zusammenarbeit mit EUREGIO VIA SALINA und der ALLGÄUER ZEITUNG im Rahmen eines 2006 durchgeführten Kompositionswettbewerbs.

Der Name „Missa Katharina“ wurde im Gedenken an die Mutter von Dr. Franz Josef Dazert, Katharina Dazert, gewählt, die bei einem Fliegerangriff auf Neuwied-Irlich am 3. November 1944 ihr Leben lassen musste. Dieses Datum jährt sich 2014 zum 70. Mal. Das ist der Grund für die Aufführung in Neuwied.


Silke Hartstang - Mezzosopran
Neuwieder Konzertchor
Heeresmusikkorps Koblenz
Leitung: KMD Thomas Schmidt

Und das schrieb die Presse:

So eindringlich wie eingängig

Konzert Jacob de Haans Missa Katharina erinnert an Irlicher Kriegsopfer im Zweiten Weltkrieg

Von unserer Mitarbeiterin Liselotte Sauer-Kaulbach

Neuwied. 3. November 1944: Um die Mittagszeit nähern sich amerikanische Bomber Irlich und werfen über dem Ort ihre tödliche Fracht ab. Mehr als 70 Menschen kommen ums Leben. Unter den Opfern des Krieges in Irlich ist auch Katharina Dazert. Die zum Gedenken an ihren Tod von dem niederländischen Komponisten Jacob de Haan 2006/07 geschaffene Missa Katharina erlebte jetzt ihre Aufführung bei einem ökumenischen Gottesdienst in der wohl gefüllten Marktkirche, 70 Jahre nach dem verhängnisvollen Angriff.

De Haan, Spezialist vor allem für zeitgenössische Blasmusik, siegte mit seinem Werk bei einem Kompositionswettbewerb, den die von Katharina Dazerts Sohn, dem Journalisten Dr. Franz-Josef Dazert, und seiner Frau gegründete Dazert-Stiftung in Kooperation mit dem Internationalen Musikbund CISM, der „Euregio Via Salina“ und der „Allgäuer Zeitung“ ausgeschrieben hatte.

Das an den traditionellen Teilen eines Messordinariums orientierte, sechs vokale und drei instrumentale Sätze umfassende Werk lässt sich, der Aufgabenstellung entsprechend, in katholischen und evangelischen Gottesdiensten einbauen. Der 1959 in Herrenveen geborene de Haan verzichtet in ihm auf allzu verkopftes Streben nach Modernität, gemäß auch der (löblichen) Forderung, dass die Messe für Laienchöre und -orchester gut zu bewältigen sein soll.

Den Vokalpart übernimmt in der Marktkirche der für größere Projekte von Kirchenmusikdirektor Thomas Schmidt aktivierte und geleitete Neuwieder Konzertchor. Jacob de Haan macht es den Sängern nicht allzu schwer, setzt auf eingängige Melodik ohne überflüssigen polyfonen Schnickschnack, arbeitet mit eingängigen Motiven, mit klaren Strukturen. Weiche melodische Linien prägen alle Sätze, etwa das Kyrie oder das Credo; dann und wann geraten diese Linien regelrecht ins beschwingte Tanzen wie im Benedictus. Weichgespült ist diese Musik trotzdem nicht. Dafür sorgen markante dynamische Kontraste im Vokalen wie auch im Instrumentalen.

Schmidt inspiriert die Bläser des Heeresmusikkorps Koblenz zu nachdrücklichem, spannungsvollem Musizieren. Deshalb geht es nicht allein in den drei Instrumentalsätzen, sondern beispielsweise auch im Gloria, das mit einem bewussten Zitat des Chorals „Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr“ endet, im mit Trauermarschanklängen anhebenden Agnus Dei und im abschließenden Amen auch sehr effektvoll zu, mit Pauken und Trompeten. Da meldet sich unüberhörbar der populäre Effekte nicht scheuende Filmkomponist de Haan zu Wort.

Ausbalanciert werden solche Breitwandwirkungen durch beseelte, innige Momente, aparte chromatische Partien und die Soli des Mezzosoprans. Das Heeresmusikkorps erleichtert mit kammermusikalischer Dezenz Silke Hartstang das Leben, die in der Höhe manchmal einen etwas metallischen Beiklang bekommt.

Ein Höhepunkt der Missa Katharina von Jacob de Haan ist das vom Chor sanftmütig beschworene „Dona nobis pacem“ – in einer Gedenkmesse für die Opfer des Krieges von ganz besonderer Bedeutung.

RZ Linz, Neuwied vom Dienstag, 4. November 2014


Samstag, 18. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Marktkirche
Die Mainzer Hofsänger
Benefizkonzert - unter der Schirmherrschaft von Carl Fürst zu Wied
Wer die Mainzer Hofsänger erlebt, der verbucht diese Erfahrung meist unter der Kategorie "unvergessliche Ereignisse". Kaum ein Chor kann den Menschen aller Generationen so direkt in die Herzen singen wie die Mainzer Hofsänger. Sie begeistern mit ihrem voluminösen Chorklang, strahlenden Tenören und profunden Bässen ihr Publikum bei all ihren Auftritten überall in Deutschland und seit langer Zeit auch schon über die nationalen Grenzen hinaus im fernen Ausland. Über die Jahre hinweg haben sich die Mainzer Hofsänger ein großes und vielseitiges Repertoire angeeignet. Die breite Palette beliebter Melodien und die gekonnten gesanglichen Interpretationen haben die Hofsänger längst zu einem weltbekannten Chor gemacht.

Benefizkonzert für die musikalische Arbeit der Marktkirche

Die Mainzer Hofsänger


Karten im Vorverkauf zu 15 Euro bei Musikhaus Neumann (02631-23157), Ticket-Store (02631-943111), Gemeindebüro der Marktkirche (02631-23282). Restkarten zu 17 Euro an der Abendkasse.

In Zusammenarbeit mit


Präsentiert von













Und das schrieb die Presse (Rhein-Zeitung Neuwied, 20. Oktober 2014):

Hofsänger rissen Publikum für den guten Zweck mit


Kirchenmusik an der Marktkirche mit 2500 Euro unterstützt
Von unserer Mitarbeiterin Andrea Fehr
Neuwied. Ihre ernste Seite zeigten die Mainzer Hofsänger bei einem Benefizkonzert in Neuwied. Mit einem beeindruckenden Konzert unterstützten die 14 Sänger unter der Leitung von Michael Christ und begleitet von Andreas Leuck am Klavier die kirchenmusikalische Arbeit an der Marktkirche und die Aktion Kinderglück von Lotto Rheinland-Pfalz für Kinder mit geistiger Behinderung. Am Ende konnte der Kapitän der Hofsänger Ralf Marling einen Scheck über 2500 Euro an KMD Thomas Schmidt überreichen. Für die Aktion Kinderglück nahmen die Hofsänger einen Scheck über 1000 Euro mit.
Zuvor hatten sich die Musiker "in die Seelen der Neuwieder" gesungen, wie es Kantor Thomas Schmidt treffend ausdrückte. Die Hofsänger nur mit Karneval in Verbindung zu bringen, wird dem hohen Niveau des Chores nicht gerecht. Dass die Sänger nicht nur als Ensemble harmonieren, sondern auch als Solisten mit ihren Stimmen mühelos den gewaltigen Raum der Marktkirche füllen, bewiesen sie im Laufe des Konzerts immer wieder.
Für das Konzert in Neuwied hatten die Sänger eine Reihe von bekannten und gern gehörten anspruchsvollen Stücken ausgewählt. Klassische Stücke waren ebenso darunter wie sakrale Lieder, Spirituals, Musicalmelodien und bekannte Popsongs. Höhepunkte zu benennen fällt schwer, liegt vieles doch an den persönlichen Vorlieben des Zuhörers. Dennoch gab es einige Stücke, die die Neuwieder ganz besonders berührten.
Dazu zählte zweifellos "Old man river" aus dem Musical Showboat, das insbesondere durch das Solo von Bassist Jörg Eßer beeindruckte. "Das Morgenrot" von Robert Pracht war einer der Momente, bei denen die Sänger ihre ganze Bandbreite ausspielten und die Stimmung des Liedes treffend wiedergaben. Aber auch als Klassikinterpreten überzeugten die Sänger. Tannhäuser von Wagner war mit dem Pilgerchor und "O, du mein holder Abendstern" gleich zweimal vertreten, und auch das "Halleluja" von Händel bot großen Hörgenuss.
Überraschend war die Version von "Die Rose", die in vielen Männerchören zum Standardrepertoire gehört. Als Duett von Bassist Christoph Clemens und Tenor Stefan Zier mit Untermalung durch den Chor erhielt dieses Stück einen besonderen Gänsehautfaktor.
Pure Sangesfreude kam auch bei den diversen Spirituals auf, für die die Sänger gern ihre Notenmappen zur Seite legten. "Kum good news", "Swing low", "Amen" oder "Oh, happy day" rissen das Publikum mit, das den Auftritt der Sänger am Ende mit minutenlangem Beifall feierte.
Im Vorverkauf 15 Euro (Abendkasse 17 Euro).

Freitag, 10. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Marktkirche
Flöte und Harfe
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche


Mozart: Konzert für Flöte, Harfe und Orchester (Bearbeitung für Flöte, Harfe und Klavier) und weitere Werke von Ibert, Barthomieu und anderen Komponisten
Beate Bareis - Flöte
Agnieszka Gralak - Harfe
KMD Thomas Schmidt - Orgelpositiv
Eintritt frei. Kollekte am Ausgang.

Montag, 6. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
Lesung mit Musik
Wolfgang Borchert - Schriftsteller einer Generation ohne Abschied
Texte von Wolfgang Borchert
Klavierwerke von Alexander Skrjabin

Lesungen: Herbert Kutscher
Am Steinway-Flügel: KMD Thomas Schmidt


Freitag, 3. Oktober 2014, 17:00 Uhr, Marktkirche
Kreis-Chorkonzert
Mitgliedschöre des Kreis-Chorverbandes Neuwied e.V.:
Männerchor Cäcilia Irlich, Gesangverein Engers, Männergesangverein Oberbieber, Frauenchor Oberbieber, Jugendchor Waldbreitbach, Kirchenchor Niederbreitbach
An der Kleuker-Orgel: Dekanatskantor Peter Uhl | Moderation: Herbert Kutscher


Montag, 22. September 2014, 19:00 Uhr, Marktkriche
Orgelkonzert: Wassermusik
Sommerliches Orgelkonzert IV
Edvard Grieg: Morgenstimmung – Ases Tod – Anitras Tanz – In der Halle des Bergkönigs aus den Peer Gynt-Suiten I und II

Georg Friedrich Händel: Hornpipe – Menuett - Finale aus der Wassermusik D- Dur

Birgit Desch: Variationen „Geh aus, mein Herz“

Bedrich Smetana: „Die Moldau“




Birgit Desch (Hannover)


Montag, 15. September 2014, 19:00 Uhr,
Orgelkonzert: Berühmtes aus der Musikgeschichte
Sommerliches Orgelkonzert III
Von Händels Halleluja über Bachs Air bis Schumanns Träumerei – Berühmtes aus der Musikgeschichte in Transkriptionen und Orgelbearbeitungen





Lothar Knappe (Berlin)


Montag, 8. September 2014, 19:00 Uhr, Marktkirche
Barock - Romantik - Moderne
Sommerliches Orgelkonzert II
Dieterich Buxtehude: Toccata in d, BuxWV 155

J. S. Bach: Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr, BWV 676,
Schmücke dich, o liebe Seele BWV 654

Felix Mendelssohn Bartholdy: Orgelsonate op. 65 Nr. 4 B-Dur

Max Reger: Introduktion und Passacaglia d-Moll o. op.

Hermann Schroeder: Toccata op. 5a

Thierry Escaich: Evocation II




Annette Fabriz

In Zusammenarbeit mit der Bundesauswahl junger Künstler des Deutschen Musikrates



Und das schrieb die Presse (Rhein-Zeitung, 11. September 2014):

Orgelkonzerte erklingen in der Marktkirche

Organistin schlägt mit ihrer Musik einen Bogen zwischen Barock und Moderne

Von unserer Mitarbeiterin Lieselotte SauerKaulbach

Neuwied. Um eine Orgel zu finanzieren, musste man auch schon früher findig sein. Der 1861 in Kronberg geborene Organist und Komponist Ludwig Sauer, der zu nächst am Lehrerseminar in Montabaur studiert hatte und später als Organist in Schönberg im Taunus wirkte, bat dafür 1899 seine Kollegen nicht um finanzielle Spenden, sondern um kostenlose Werke für ein "Orgel-Album". Auch der junge Max Reger lieferte dazu einen Beitrag, seine Introduktion und Passacaglia d-Moll.

Ein Werk, das zu den Highlights des zweiten, von der 1990 in Esslingen geborenen Organistin Annette Fabriz gestalteten "Sommerlichen Orgelkonzerts" in der Marktkirche gehört. Die Fabriz, die Kirchenmusik und Klavier an der Hochschule für Musik in Freiburg studiert, kann bereits mit zahlreichen Preisen, Stipendien und Wettbewerbserfolgen aufwarten. Und tatsächlich hat man das Gefühl, dass ihr dieses "Werkchen", wie es Reger selbst tiefstapelnd nannte und von dem er in einem Brief an Sauer schrieb, "ich habe es absichtlich nicht schwer gemacht, um nicht den Vorwurf auf mich zu la den, dass mein Beitrag zu Ihrem Al bum durch zu große Schwierigkeit den öfteren Gebrauch verhinderte", tatsächlich keinerlei Schwierigkeit bereitet. Dass es ihr so den Freiraum lässt, alle Energie in den Ausdruck zu legen. Da schauern die Akkorde in der Introduktion er schlagend herab, beherrscht die Variationen der Passacaglia über dem steten Bass eine unwiderstehliche Aufwärtsbewegung, ein fast prometheisches Aufbegehren gegen jede göttliche Macht.

Etwas von diesem Stürmen und Drängen ließ die Fabriz bereits in der vierten der sechs späten, 1844 im Auftrag eines englischen Verlagshauses komponierten Orgelsonaten Felix Mendelssohn Bartholdys op. 65, der in B-Dur, spüren. Aufgeladen, im einleitenden Allegro con brio. Durch ständige gegensätzliche Bewegung ist die Beruhigung in den Mittelsätzen nur vorübergehender Art, weicht im Schlusssatz einem desto monumentaleren Ausbruch. Da spielt die Fabriz ihre ganze Virtuosität aus, ihre ausgefeilte Anschlags und Pedaltechnik.

Nach dem barocken, vergleichsweise gemessenen Auftakt, unter anderem mit den Bach'schen Choralvorspielen BWV 676 und 654, nach den (spät)romantischen Stürmen widmet die Organistin den Schlussteil ihres Konzerts der Moderne. Den Anfang macht die c-Moll-Toccata op. 5a von Hermann Schröder, mit der dieser selbst 1931 die neue Orgel von St. Martin in Trier einweihte. Annette Fabriz schöpft deren weiten dynamischen Spielraum genauso entschlossen aus wie die klanglichen Möglichkeiten der KleukerOrgel der Marktkirche, tut dies erst recht in der "Évocation II" Thierry Escaichs, Jahrgang 1965, als Nachfolger von Maurice Duruflé Titularorganist in der Pariser Kirche Saint-Etienne du Mont. Eine "Anrufung", die Fabriz' elanvollem Spiel entgegen kommt, aggressive, widerborstige Klangsplitter über einem unaufhörlich pochenden, (be)drängenden Pedalbass.




Freitag, 5. September 2014, 19:00 Uhr, Marktkirche
Tierra - Klang der Erde
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
(ursprünglich: Mediterrane Musik)
Er steht allein auf der Bühne und entfacht ein orchestrales Feuerwerk. Patíz muss man gesehen haben. Die Konzerte des Multiinstrumentalisten, Gitarristen und Entertainers Vicente Patíz sind atemberaubende Performance, Balsam für die Seele und herzerfrischendes Kopfkino. In seinem nunmehr achten Album „Tierra“ verschmelzen die Klänge der Erde zu einem atemberaubenden Mix aus Melodie und Lebensfreude. Vicente Patiz schafft mit Gitarren, Didgeridoo, Perkussion und einer eigens für Ihn entwickelten 42-saitigen Harfengitarre eine unerschöpfliche Bandbreite an Klangwelten



Im Konzert stellt Patiz seine eigens für ihn gefertigte 3-hälsige Gitarre mit 42 Saiten vor.

Und das schrieb die Presse (Rhein-Zeitung Neuwied, 8. September 2014):

Vicente Patíz betört Publikum in Marktkirche

Auftritt Gitarrist brachte 42-saitige Harfengitarre mit

Von unserem Redakteur Frank Blum

Neuwied. Die Neugier war groß, einen Musiker dabei zu beobachten, wie er eine dreihalsige, mit 42 Saiten bespannte Harfengitarre namens „Tierra“ spielt: 250 Interessierte fanden trotz sommerlicher Temperaturen den Weg zum monatlichen Freitagskonzert in die Marktkirche, um den Kompositionen des aus dem Erzgebirge stammenden Vicente Patíz zu lauschen. Und sie wurden nicht enttäuscht.
Der Sachse erwies sich nicht nur als hervorragender Gitarrist, sondern auch als charmanter Plauderer, der den Zuhörern immer wieder über die Hintergründe aufklärte, die zum Entstehen seiner Lieder führen - und so nahm er das Publikum gut vorbereitet mit auf seine musikalischen Reisen in ferne Welten. Dazu bediente sich Patíz nicht nur seiner 6-, 12- oder eben 42-saitigen Gitarren, zum Einsatz kamen unter anderem Didgeridoo, Mundharmonika, Flöte und Trommeln.

Technische Hilfsmittel im Einsatz

Und auch elektronische Hilfsmittel wie das Live Looping. Damit bezeichnet man unter anderem das Aufzeichnen und erneute Abspielen real gespielter Töne, über die dann weitere Klänge gelegt werden. Dadurch können auch Solokünstler wie Patíz komplexe musikalische Strukturen erzeugen.

Das Konzert eröffnet der Multiinstrumentalist jedoch eher konventionell mit „Farfalle“, einem melodiösen, wohlklingenden Song mit vielen Arpeggios, in dem Patíz seine Fingerpicking-Fertigkeiten ausspielt. Wohlklang und Melodie: Damit sind auch zwei Charakteristika für die Kompositionen des Gitarristen genannt, wie sie auch auf dessen jüngster CD „Tierra“ (wie die Gitarre) zum Tragen kommen. Ausflüge ins Atonale machte Patíz nicht, serviert gleichwohl auch mal einen Song „mit Rumms“ und raschen Läufen wie „Dancing Koalas“, das auf dem auch in der Rockmusik beliebten Riff a-Moll, G, F basiert.
Dann kommt der große Moment, auf den viele gewartet haben: Für „Tibet“ greift der Gitarrist zum 42- Saiter, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass in dem wunderbaren Instrument 800 Arbeitsstunden stecken. Und dann geht die Reise Richtung Asien, orientalische Skalen huschen durch die Kirche, geerdet von tiefen Bässen, die Patíz durch Tapping mit der linken Hand erzeugt, während die rechte für die Melodie sorgt. Gleichermaßen beeindruckend gelingt ihm „Luna“, die Erinnerung an eine Vollmondnacht am Meer. Der Saitenkünstler setzt dabei wieder Loops ein, eben- so wie Stahlsaiten- und Quartgitarre. Für ein besonderes Klangerlebnis sorgt eine japanische Wassertrommel, die perfekt den Wellenschlag des Ozeans reproduziert.

Nagelfeile kommt zum Einsatz

Zu einem noch ausgefalleneren Instrument greift Patíz bei seinem Meisterstück „Sonido de la selva“ (Klang des Waldes): Eine Nagelfeile, gestrichen über tiefe Stahlsaiten, bringt Exotik ins Spiel, die Didgeridoo und Flöte noch steigern. Vor dem inneren Auge erwachsen von Tierstimmen erfüllte Urwaldlandschaften, Patíz schichtet Klang auf Klang, verzaubert die Zuhörer. Es ist die Kunst des Sachsen, dass dieses Tonspektakel nicht aufgesetzt wirkt, sondern eine harmonisch sich entwickelndes Ganzes ist. Beim abschließenden charmanten „Watching children“ schreitet Patíz Gitarre spielend Richtung Ausgang, die hervorragende Akustik der Marktkirche nutzend. Das Publikum erhebt sich, spendet stehend Beifall.
Vicente Patiz - Gitarre
Eintritt frei, Kollekte am Ausgang

Montag, 1. September 2014, 19:00 Uhr, Marktkirche
Made in Germany
Sommerliches Orgelkonzert I
Werke von Dieterich Buxtehude, Johann Georg Albrechtsberger, Fanny Hensel-Mendelssohn, Johannes Brahms, Max Reger, Thomas Schmidt




An der Kleuker-Orgel: KMD Thomas Schmidt

Das ursprünglich vorgesehene Konzert für Orgel und Cello wird wegen Erkrankung auf unbestimmte Zeit verschoben.

Und das schrieb die Presse (Rhein-Zeitung Neuwied, 3. September 2014):

Deutsche Orgelmusik aus vier Jahrhunderten erklang

Musik Kirchenmusikdirektor Thomas Schmidt eröffnete selbst die Reihe der
"Sommerlichen Orgelkonzerte" in der Marktkirche

Von unserer Mitarbeiterin
Lieselotte Sauer-Kaulbach

Neuwied. Wenn landauf, landab andere sommerliche Musikfestivals langsam, aber sicher zur Neige gehen, starten die "Sommerlichen Orgelkonzerte" in der Marktkirche, vier an der Zahl, mit ambitionierten Interpreten und Programmen. Gleich zum Einstieg stand ihr Initiator, Kirchenmusikdirektor Thomas Schmidt, vor dem großen Problem aller Veranstalter, einer Absage aus Krankheitsgründen.
Wie gut, wenn man da gar nicht lange nach Ersatz suchen muss, sondern selber einspringen kann. Schmidt, der zunächst evangelische Kirchenmusik in Köln studierte, anschließend ein Kapellmeisterstudium in Berlin absolvierte und seit 1993 Kantor der Marktkirche ist, zauberte rasch ein einstündiges Programm mit deutscher Orgelmusik aus vier Jahr hunderten, vom Barock bis in die Gegenwart, und stellte dabei auch Beispiele aus seinem eigenen kompositorischen Schaffen vor.
Acht seiner am Kirchenjahr, an den Jahres- und Tageszeiten ausgerichteten „Choralminiaturen“, exakt ein Jahr zuvor auch beim Festkonzert zur Wiedereinweihung der damals frisch restaurierten Kleuker-Orgel zu hören. Knappe, Inhalt und Aussage des jeweiligen Chorals tonmalerisch auf den Punkt bringende Werke in der Tradition der Choralbearbeitung.
An den Beginn stellte Schmidt Fanny Hensel-Mendelssohns unvollendetes, vermutlich für ihre eigene Hochzeit komponiertes, streng gegliedertes Präludium G-Dur, veritable, wortwörtlich alle Register ziehende Festmusik in den beiden Eckteilen, im mittleren Raum für Besinnlichkeit. Geistverwandt im festlichen Putz sind Präludium und Fuge in D-Dur Dietrich Buxtehudes. Der ausgiebig genutzte Pedalbass bringt zur Strahl- noch Durchschlagskraft, eine Monumentalität, die das Werk mit der Introduktion f-Moll, op. 63,5, einer der zentralen Kompositionen im Orgelschaffen Max Regers, teilt.
Schmidt zählt auch hier zu den Interpreten, die eher verhalten, getreu am Notentext arbeiten und nicht die eigene Virtuosität in den Vordergrund rücken, erst recht nicht in der Reger'schen „Canzonetta“, einem Werk voll spätromantisch-süßer Melodik, wie sie auch in Sigfrid Karg-Ehlerts „Litanei“ mitschwingt.
Den Kontrapunkt zu solcher Innerlichkeit bildet unter anderem das von Johann Gottfried Walther, mit Bach befreundeter thüringischer Organist und Komponist, für die Orgel bearbeitete Concerto h- Moll seines Zeitgenossen Joseph Meck. Auch in der Orgelfassung bleiben die typischen Merkmale eines Concerto grosso wirksam, das unterhaltsame Wechselspiel von Tutti und solistischen Stimmen. Erst recht ganz andere Seiten der Orgel zeigt Schmidt am Ende des Konzerts auf, mit Richard Beyers, Professor für Musiktheorie in Regensburg, gar nicht theorielastiger, vielmehr ungezwungen heiterer Toccata-Carioca über das moderne Kirchenlied „Ich lobe meinen Gott“.
Eintritt frei, Kollekte am Ausgang

Samstag, 19. Juli 2014, 18:00 Uhr, Marktkirche
Orgelvesper
im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Tages
Werke von Norbert Linke (Moonrise Blues), Léon Boëllmann (Priere á Notre Dame) und Erwin Horn (Bleib bei mir, Herr)


Pfarrer Werner Zupp - Liturg
KMD Thomas Schmidt - Orgel
Eintritt frei!

Samstag, 19. Juli 2014, 15:00 Uhr, Marktkirche (Empore)
Orgelführung und Emporenkonzert
im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Tages
Wie funktioniert eine Orgel? Erläuterungen zum Aufbau und zur Funtkionsweise der Kleuker-Orgel in der Marktkirche.

Anschließend kleines Orgelkonzert mit Werken von Dieterich Buxtehude, Louis Couperin, Johann Sebastian Bach, Charles Marie Widor, Johannes Matthias Michel und Thomas Schmidt


KMD Thomas Schmidt - Orgel
Eintritt frei!

Freitag, 18. Juli 2014, 18:00 Uhr, Marktkirche
Orgelvesper
im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Tages
Werke von Norbert Linke (Moonrise Blues), Léon Boëllmann (Priere á Notre Dame) und Erwin Horn (Bleib bei mir, Herr)


Pfarrer Werner Zupp - Liturg
KMD Thomas Schmidt - Orgel
Eintritt frei

Freitag, 18. Juli 2014, 15:00 Uhr, Marktkirche (Empore)
Orgelführung und Emporenkonzert
im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Tages
Wie funktioniert eine Orgel? Erläuterungen zum Aufbau und zur Funtkionsweise der Kleuker-Orgel in der Marktkirche.

Anschließend kleines Orgelkonzert mit Werken von Dieterich Buxtehude, Louis Couperin, Johann Sebastian Bach, Charles Marie Widor, Johannes Matthias Michel und Thomas Schmidt


KMD Thomas Schmidt - Orgel
Eintritt frei!

Freitag, 4. Juli 2014, 19:00 Uhr, Marktkirche
Wege zu Bach - Cembalokonzert
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Werke von Bach, Böhm, Buxtehude, Couperin, Händel, Pachelbel, Scheidemann u.a.


Reinhard Glende - Cembalo
Eintritt frei. Kollekte am Ausgang

Freitag, 6. Juni 2014, 19:00 Uhr, Marktkriche
Duo Ahlert & Schwab (historische Zupfinstrumente)
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Werke von J.M.Zenamon, Claude Engel und Tom Febonio



Birgit Schwab (Gitarre und Laute), Daniel Ahlert (Mandoline)


Freitag, 2. Mai 2014, 19:00 Uhr,
Sacralissimo
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Aus dem Programm:

Benedictus - Anonym
Pieta Signori -komp.Stradella
Panis Angelicus- komp.C.Frank
Ave Maria-F.Schubert
Vater unser-D.Bortnianski
Ich bete an die Macht der Liebe-D.Bortnianski
Agnus dei-G.Bizet
Ombra mai fu-G.F.Handel
Caro mio ben-komp.Giordani
Heiliger Gott-D.Hristov
In deinem Himmelreich-D.Hristov
Lobet den Namen des Herrn-P.I.Tschaikovski
1 Psalm David-D.Bortnianski
Ingemisco-Requiem-G.Verdi
Wiegenlied -J.Brahms
Arien aus Opern-TOSCA,La Traviata,Turanodot
u.v.m.


Dilian Kushev, Preisträger Royal College of Music London, April 2013,
mit dem facettenreicher Bariton klingt mal hell und strahlend – mal dunkel und samtig. Sein Vortrag geht tief unter die Haut.

Jurii Nokolov, Tenor, berührt durch kraftvolle und dann wieder sehr zarte und leise Töne.

Manol Paskalev, einfühlsamer Begleiter am Klavier, hat Gelegenheit seine wahre Virtousität im eigenen Solo auszuleben.


Freitag, 4. April 2014, 19:00 Uhr, Marktkirche
O Traurigkeit, o Herzeleid
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Orgelkonzert zur Passion

Werke von Bach, Mendelssohn, Brahms und Liszt (Weinen, klagen, sorgen, zagen)



J.S. Bach:
Fantasie und Fuge g-moll BWV 542
Choralbearbeitung "O Mensch, bewein dein Sünde gross"

Felix Mendelssohn Bartholdy:
1. Orgelsonate f-moll op.65/1

Johannes Brahms:
Präludium und Fuge über "O Traurigkeit, o Herzeleid"

Franz Liszt:
"Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen"


Jens Amend - Orgel


Freitag, 7. März 2014, 19:00 Uhr, Marktkirche
Musik und Bilder: Der Kreuzweg
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche

Marcel Dupré improvisierte im Jahr 1931 in einem musikalisch-literarischen Gottesdienst über Texte aus Paul Claudels Text „Le Chemin de la Croix“. Unter diesem Titel veröffentlichte Dupré diesen Kreuzweg mit vierzehn Stationen im Jahr darauf als op. 29. Das Stück gehört zu den Hauptwerken des Komponisten.

Dazu: Bilder von Walter Brusius und Texte von Pfr. Werner Zupp




Sun-Young Mäder und
Thorsten Mäder (Orgel)
Lesungen: Werner Zupp


Freitag, 7. Februar 2014, 19:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
Lautenmusik von Bach
Hier R(h)ein! Freitagskonzert im Gemeindehaus der Marktkirche
Lautenmusik von Johann Sebastian Bach
gespielt auf der Konzertgitarre

Johann Sebastian Bach (1685-1750) :

Suite a-Moll BWV 997

Fuge a- Moll BWV 1000

Suite E-Dur BWV 1006a

Präludium, Fuge und Allegro D-Dur BWV 998


Reinhard Zalewski - Gitarre

Reinhard Zalewski studierte an den Musikhochschulen in Berlin, Düsseldorf und Köln. Neben einer Lehrtätigkeit ist er freischaffender Konzertgitarrist im In- und Ausland . Wiederkehrende Einladungen in bedeutende Kathedralen (Aachen, Limburg, Altenberg, Berlin u.a. ) und zu renommierten Musikfesten wie den Bachwochen in Greifswald, Ulm, Heidelberg, Mannheim, den Schweriner Kammermusiktagen, dem Quedlinburger und Mecklenburger Musiksommer, dem Fränkischen Sommer, Kammermusikprojekte mit namhaften Solisten sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen .


Fotos vom Konzert


Mittwoch, 22. Januar 2014, 19:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
Volle Fahrt voraus!
Die Bremer Stadtmusikantinnen auf hoher See


Das Seniorentheater der vhs Neuwied „Die Fisimatenten“ hat in ihrer neuen Produktion, die am 4. Juni 2013 Premiere feierte, ein Märchen als Rahmen der szenischen Arbeit gewählt: Die Bremer Stadtmusikanten, wo bekanntlich alt und nutzlos gewordene Tiere zu neuen Ufern aufbrechen. Aus diesem Thema hat die engagierte Truppe unter der Regie von Theaterpädagogin Petra Newiger ihr neues Theaterstück entwickelt, in dem vier einsame, lebenserprobte Frauen bei einer Kreuzfahrt aufeinander treffen. Sie erinnern in ihren unterschiedlichen Charakteren und Biografien an die Tiere des Märchens, wobei die Schauspielerinnen ihren reichen Schatz an Erfahrung und Erlebnissen in die Figuren einfließen lassen. Wie Esel, Hund, Katze und Hahn befinden auch die Damen sich in der traurigen Lage, ihre bisherigen Lebensinhalte verloren zu haben und sich nicht mehr gebraucht und anerkannt zu fühlen. Obwohl sie doch noch Lust, Kraft und Ideen hätten Neues auszuprobieren! Dafür müssten sie allerdings frischen Wind in ihre alten Verhaltensmuster bringen. Ob sie es gemeinsam schaffen? „Was Besseres als den Tod findest du überall!“, sagt der Esel im Märchen. Und auch für die vier Damen ist es Zeit für einen Neuanfang!

Es spielen:
Ingrid Philipp, Waltraud Meyer-Holzer, Alexandra Seitz und Marie-Luise Buchholz.

Regie: Petra Newiger


Montag, 9. Dezember 2013, 20:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
Und es begab sich aber zu der Zeit ...
Adventliche Lesung mit Musik
Auch in diesem Jahr laden Kirchenmusikdirektor Thomas Schmidt und Pfarrer Werner Zupp im Rahmen der monatlichen Lesungen im Café Auszeit zu einem Abend mit besinnlichen Momenten zur Einstimmung auf die Adventszeit ein.

Mit der Lesung im Advent wollen sich Silke Hartstang (Mezzosopran), Thomas Schmidt am Flügel, so wie Werner Zupp auf den Advent einstimmen. Zwischen den vorglesenen Texten erklingen Arien aus Bachs WEIHNACHTSORATORIUM, Händels MESSIAS und weitere Lieder. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Silke Hartstang - Mezzosopran
KMD Thomas Schmidt - Klavier
Pfr. Werner Zupp - Lesungen


Freitag, 8. November 2013, 19:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
Enoch Arden
Hier R(h)ein! Freitagskonzert im Gemeindehaus an der Marktkirche
Melodram mit einem Text von Alfred Tennyson und Musik von Richard Strauss

Drei Kinder, Enoch Arden, Phillipp Ray und Annie Lee, genießen ihre sorglose
Jugend. Später wird Annie sich entscheiden müssen, wen der beiden Freunde
sie heiratet und wählt Enoch.

Es folgen sieben glückliche Jahre. Um Geld zu verdienen, heuert Enoch auf
einem Schiff an. Annie hört über Jahre nicht von ihm und heiratet schließlich
Phillipp, den anderen Freund aus Kindheitstagen. Doch Enoch Arden ist nicht
verstorben. Nachdem er einen schweren Schiffbruch überlebt hat, kehrt der
verschollen Geglaubte in die Heimat zurück.

Als er vom neuen Glück seiner Frau und seinen Kindern erfährt, geht er
unerkannt wieder fort und bittet erst auf dem Sterbebett seine Wirtin, seiner
Familie die Wahrheit und die Gründe für sein Handeln zu erklären.


Theresa Sophie Albert - Schauspielerin
Milica Vickovic-Reffgen - Klavier
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Und das schrieb die Presse (Rhein-Zeitung Neuwied am 12. November 2013):

Edel, hilfreich und unglücklich

Aufführung Dramatische Fischermär: Strauss' und Tennysons "Enoch Arden"
in der Marktkirche
Von unserer Mitarbeiterin Lieselotte Sauer-Kaulbach

Neuwied. Melodramatischer hätte es in der Marktkirche kaum zugehen
können: Armer Fischer verlässt Frau und Kind, um auf einer langen Seereise
Geld zu verdienen und seine Familie ernähren zu können. Dabei erleidet er
Schiffbruch, natürlich, rettet sich auf eine einsame Insel, auf der er lange Jahre
wie Robinson lebt. Seine Frau Annie glaubt ihn verschollen und heiratet endlich
seinen besten Freund Philipp, der sich ihr nur aus edelsten Motiven, nämlich
aus Hilfsbereitschaft heraus, nähert. Als Enoch Arden, so der Name des
Fischers und der Titel des gleichnamigen, 1864 von Alfred Lord Tennyson
verfassten Gedichts, nach Hause zurückkehrt, gibt er sich, nicht weniger
edelmütig, nicht zu erkennen, um das neue Glück Annies nicht zu stören. Er
offenbart sich erst auf dem Sterbebett.

Eine zu Herzen gehende Schmonzette, die da der Poeta laureatus der Queen
Victoria geschrieben hatte und die zunächst sehr erfolgreich war, allein
zwölfmal ins Deutsche übersetzt und als Vorlage für eine Oper und etliche
Filme benutzt wurde. Drei Jahrzehnte nach ihrem Erscheinen machte Richard
Strauss daraus ein Werk für Sprecher und Klavier, als Dankeschön für den
Schauspieler Ernst von Possart, der ihm geholfen hatte, den Posten des
Chefdirigenten der Bayerischen Staatsoper zu ergattern. Auch wenn die
Beiden bei Aufführungen mit dem musikalischen Melodram genau den Nerv
des Publikums trafen - später wurde es nur noch selten aufgeführt. Eine der
raren Gelegenheiten bot jetzt das letzte Freitagskonzert des Jahres in der
Reihe "Hier R(h)ein" der Marktkirche.

Die beiden jungen Interpretinnen, die in Zweibrücken geborene Schauspielerin
Theresa Sophie Albert und die aus Montenegro stammende Pianistin Milica
Vickovic-Reffgen, tun das einzig Wahre, um die tieftraurige Fischermär für ein
heutiges Publikum genießbar zu machen: Sie nehmen sie ernst, distanzieren
sich nicht von ihr, sondern stellen sich ganz hinter Text und Musik. Die Albert
liest Tennysons Gedicht so einfühlsam und mit so viel emotionaler Beteiligung,
dass die Story den Zuhörer als Beispiel für menschlichen Edelmut durchaus
noch berührt. Umso mehr, als es ja auch heute an Beispielen, wo Menschen aus
Not ihre Heimat verlassen und ihren Lebensunter- halt in der Fremde erringen
müssen, nicht eben mangelt.

Milica Vickovic-Reffgen verleiht der Musik eine ähnlich unmittelbare, zu
Herzen gehende Wirkung: Sie hat bei Strauss eher sparsamer Musik
keinerlei Furcht vor tonmalerischen Effekten, vor musikalischem
Wellengewoge, empfindsam-idyllischen oder umgekehrt höchst dramatischen
Momenten, ohne jemals die Hauptrolle der Sprecherin anzutasten.
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang.

Freitag, 4. Oktober 2013, 19:00 Uhr, Marktkirche
KONZERT ENTFÄLLT WEGEN ERKRANKUNG! Modern Klezmer Quartet
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Wegen Erkrankung eines Ensemblemitgliedes wird das Konzert auf unbestimmte Zeit verschoben.

Andrea Pancur - Gesang
Johannes Paul Gräßer - Violine
Franka Lampe - Akkordeon
Alex Haas - Kontrabass
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang.

Sonntag, 29. September 2013, 17:00 Uhr, Marktkirche
Chorkonzert
Abschlusskonzert des Chorprojektes 2013
Anton Bruckner (1824-1896): Te Deum
Gioacchino Rossini (1792-1868): Stabat mater


Mirella Hagen - Sopran
Silke Hartstang - Mezzosopran
Joaquín Asiain - Tenor
Florian Rosskopp - Bass
Neuwieder Konzertchor
Schöneck-Ensemble
Leitung: KMD Thomas Schmidt

Der Lobgesang „Te Deum“ von Anton Bruckner gehört zu den populärsten
Werken des Komponisten. Fromme Innerlichkeit wechselt mit geradezu
ekstatischem Jubel, der sich nach einer grandiosen Schlussfuge im Sopran
bis zum hohen C steigert. Dem gegenüber steht im Konzert das „Stabat
mater“ von Gioachino Rossini. Trotz des ernsten Textes kann der
Komponist seine Wurzeln als Opernkomponist nicht verleugnen.
Eingängige Melodien mit Ohrwurmcharakter, Gänsehautfeeling und
großes Pathos wechseln einander ab.

Zwei großartige Werke hat sich der Neuwieder Konzertchor
vorgenommen. Seit sechs Monaten probte und feilte er an den Tönen
und am Ausdruck. Jetzt will er mit der Aufführung die Zuhörer in
seinen Bann ziehen. Dabei stehen fast 150 Mitwirkende auf der Bühne.
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Und das schrieb die Presse (Rhein-Zeitung Neuwied am 1. Oktober 2013):

Te Deum vor einer gewaltigen Kulisse
Gemeinsamer Chorauftritt begeisterte Zuhörer

Von unserem Mitarbeiter Hans Hartenfels

Neuwied. "Wenn mich der liebe Gott einst zu sich ruft und fragt, wo hast
Du die Talente, die ich Dir gegeben habe, dann halte ich ihm die
Notenrolle mit meinem Te Deum hin und er wird mir ein gnädiger Richter
sein", wird Anton Bruckner zitiert und man kann glauben, dass die
Prophezeiung so eingetreten ist. Gewaltig, wie das Werk ist, so auch die
Kulisse in der Marktkirche beim gemeinsamen Auftritt des Neuwieder
Konzertchores, des Schöneck-Ensembles und von vier außergewöhnlichen
Solisten, die gemeinsam das Te Deum von Bruckner und Stabat Mater von
Gioachino Rossini darboten.

Gebannt lauschten die Zuhörer in der gut besetzten Kirche beim Te
Deum der Wehklage Marias am Grabe Jesu und durchlitten mit den
Interpreten die Kreuzigung. Fast schon beschwingt geht es da bei Rossini
und seinem Stabat Mater zu, obwohl bei den vielen Versionen noch nicht
geklärt ist, ob die gespielte überhaupt von ihm vollendet wurde. 1832
von ihm begonnen, zwang die Krankheit Rossini aufs Krankenlager
und vermutlich hat ein Komponistenkollege das Werk vollendet.

Nach monatelangen Proben überzeugte der Konzertchor, ein Projektchor
mit Sängerinnen und Sängern aus verschiedenen Chören der Umgebung,
wobei der Kern von der Kantorei der Markt-kirche, unter ihnen der
Hausherr, Pfarrer Werner Zupp, gebildet wird mit präzisem und
stimmgewaltigem Einsatz. Das Schöneck-Ensemble überzeugte ebenfalls
durch außergewöhnliche Präzision und Intonation, wobei besonders der
junge Anteil der Interpreten erfreute. Bleibt die Würdigung der vier
Solisten Mirella Hagen als Sopranistin, des Neuwieder Eigengewächs Silke
Hartstang als Mezzosopranistin, des Tenors Joaquín Asiain aus Spanien
und als Bass Florian Rosskopp aus Idar-Oberstein. Das alles einstudiert
und behutsam, wenn nötig, auch vehement, geleitet von Kirchenmusik-
direktor Thomas Schmidt, dem und den übrigen Interpreten das Publikum
für diese außergewöhnliche Aufführung mit stehenden Ovationen für
das gelungene Konzert dankte.

10-18 Euro

Montag, 23. September 2013, 19:00 Uhr, Marktkirche
Concerto grosso
Sommerliches Orgelkonzert IV
Arcangelo Corelli (1653-1713):
Concerto VIII

Johann Gottfried Walther (1684-1748):
Concerto del Signor Vivaldi appropriato all’organo

Ennio Cominetti (* 1957):
La Cathédrale enchanté, Suite ancienne pour un orgue ancien

Antonio Vivaldi (1678-1741):
Concerto I delle Stravaganze

Marco Enrico Bossi (1861-1925):
Scherzo in sol minore, op. 49 n.2



An der Kleuker-Orgel: Ennio Cominetti (Varenna, Italien)
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang.

Montag, 16. September 2013, 19:00 Uhr, Marktkirche
Trumpet meets Organ:
Von Spiritual bis Swing
Sommerliches Orgelkonzert III
Herbert Christ und Fraser Gartshore

Homepage "Trumpet meets Organ"

Fotogalerie
Herbert Christ (Trompete)
Fraser Gartshore (Orgel)

Dass eine Orgel wie ein ganzes Orchester klingen kann, ist bekannt. Wie klingt sie aber, wenn man mit ihr eine Bigband darstellen möchte? Der Trompeter Herbert Christ und der schottische Organist Fraser Gartshore werden unter dem Motto „Von Spiritual bis Swing“ diese Musik dem Neuwieder Publikum vorstellen.

Zu der Einführung in diese besondere Spielweise können sich die Besucher 30 Minuten vor Konzertbeginn auf der Empore einfinden. Duke Ellington, Count Basie und andere Leiter von Swingorchestern haben wichtige musikalische Impulse von den Orgelklängen der Kirchen im New Yorker Stadtteil Harlem empfangen und sie in ihren Bigbands verwendet. Gartshore wird erklären, wie er diese Musik auf einem Instrument zum Klingen bringen kann, das man eher mit Bachs Präludien und Fugen verbindet – nämlich einer europäischen Kirchenorgel.

Die Einführung beginnt um 18.30 Uhr, das Konzert um 19 Uhr. In beiden Veranstaltungen ist der der Eintritt frei.
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang.

Montag, 9. September 2013, 19:00 Uhr, Marktkirche
Barock - Romantik
Sommerliches Orgelkonzert II
Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge e-moll

Carl Philipp Emanuel Bach: Orgelsonate Nr.6 g-moll

Joseph Rheinberger: Aus der Orgelsonate Nr.19 g-moll op.193: Präludium

Charles-Marie Widor: Aus der Symphonie Nr.2 D-Dur op.13/2: Adagio

Max Reger: Toccata und Fuge d-moll/D-Dur op.59

Jean Langlais: Aus der Suite Médiévale: Acclamations


An der Kleuker-Orgel: KMD Johannes Quack

Quack springt für den plötzlich erkrankten Paolo Oreni ein, der ursprünglich an diesem Abend spielen sollte.
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang.

Freitag, 6. September 2013, 19:00 Uhr, Marktkirche
Kaltchev Guitar Duo
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Wegen des plötzlich erkrankten Antonio de Cádiz wird das an diesem Abend vorgesehene Flamenco-Konzert auf unbestimmte Zeit verschoben. Stattdessen spielt das intertanional bekannte Gitarrenduo "Kaltchev Guitar Duo" Kompositionen vom Barock bis zur
Moderne.

Ivo & Sofia Kaltchev führen durch das Programm:

SILVIUS LEOPOLD WEISS: Largo & Capriccio

WILLIAM WALTON: IV. Sempre Espressivo
I. Allegro (aus Five Bagatelles)

LUDWIG VAN BEETHOVEN: Andante con Variazioni* (aus Sonate Nr.12)

LEO BROUWER: Un Dia de Noviembre

JOÃO PERNAMBUCO: Sons de carrilhões (Glockenklänge)

EGBERTO GISMONTI: Água e Vinho

ASTOR PIAZZOLLA: Oblivion*

MANUEL DE FALLA: La vida breve *

*Bearb. Kaltchev Guitar Duo



Das bulgarische Ehepaar Ivo & Sofia Kaltchev gehört zu den renommiertesten Ensembles der internationalen Gitarrenszene.

Fotogalerie

Während des Studiums bei Prof. Jürgen Rost an der Weimarer Hochschule für Musik Franz Liszt, gewann das Duo sechs internationaler Wettbewerbe, darunter Havanna, Bubenreuth und Bari - drei der wichtigsten Kammermusikwettbewerbe mit Gitarre weltweit! Es folgten Radio- und Fernsehauftritte im spanischen, kroatischen, griechischen, kubanischen, bulgarischen, mexikanischen Fernsehen, Deutschland Radio Berlin, BR und WDR sowie CD - Produktionen und Konzerte in über 20 Ländern.

Von der Presse gefeiert, haben sie mehrere Uraufführungen gespielt und gastierten häufig mit großen Symphonieorchestern wie zuletzt mit der Thüringer Philharmonie, Athens State Orchestra, Moldavia Philharmonic Orchestra, Bayerische Kammerphilharmonie, Philharmonie Baden-Baden und andere. Darüber hinaus sind sie gefragte Dozenten und Juri-Mitglieder bei internationalen Gitarrenfestivals.

Homepage Kaltchev Guitar Duo
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang.

Sonntag, 1. September 2013, 17:00 Uhr, Marktkirche
Festliches Orgelkonzert zur Wiedereinweihung der Orgel
Sommerliches Orgelkonzert I
Werke und Bearbeitungen für Oboe und Orgel von Bach, Albinoni, Rachmaninoff u.a.
Johann Ludwig Krebs: Toccata E-Dur
Max Reger: Introduktion und Passcaglia f-Moll
Thomas Schmidt: Choralminiaturen



Programm zum Download

Sebastian Poyault - Oboe
KMD Thomas Schmidt - Orgel
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang

Freitag, 5. Juli 2013, 19:30 Uhr, Marktkirche
Chorkonzert
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Bach: Komm, Jesu, komm
Caldara: Crucifixus á 16
und weitere Werke von D.Scarlatti, Palestrina, Monteverdi, Schütz
arcani_2013_b_klein

Arcani musicali Dillenburg
KMD Thomas Schmidt - Orgelpositiv
Leitung: Wolfgang Schult

Fotogalerie des Konzertes

Und das schrieb die Presse:

Sänger sorgen für Gänsehaut

Neuwied. Gänsehautmusik in der Neuwieder Marktkirche: Das Vokalensemble Arcani musicali aus Dillenburg versetzte seine Zuhörer in der Marktkirche Neuwied in eine ganz besondere Stimmung. Die rund 20 stimmlich ausgebildeten Sänger aus den Regionen Marburg und Lahn/Dill haben sich seit der Gründung des Ensembles 1982 auf Werke der Vokalpolyphonie zwischen 1550 und 1800 spezialisiert: Am Freitag präsentierten sie Bachs „Komm, Jesu, komm“ sowie Werke von Caldara, Palestrina, Monteverdi, Rameau und Schütz. Das Ensemble unter der Leitung von Wolfgang Schult ist eine von vier Musikgruppen des Vereins Bachwochen Dill. In Neuwied spielte KMD Thomas Schmidt die Orgel.

RZ Linz, Neuwied vom Montag, 8. Juli 2013,
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang.

Freitag, 7. Juni 2013, 19:00 Uhr, Marktkirche
Konzert für Flöte und Orgelpositiv
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Marin Marais (1656-1728)
10 Couplets aus "Les Folies d'Espagne"

Johann Adam Reincken (1623-1722)
Fuga in g

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Hamburger Sonate G-Dur

Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621)
Est-ce Mars

Christoph Willibald Gluck (1714-1787)
Menuett und "Reigen seliger Geister" aus der Oper "Orpheus"

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Andante in F für eine Orgelwalze KV 616

Giovanni Platti (1690-1763)
Sonate in G-Dur

Karl Gottlieb Umbreit (1763-1829)
Choral und Variationen über "Mache dich mein Geist bereit"

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
aus der Suite h-moll, BWV 1067: Polonaise - Menuett - Badinerie


Barbara Kortmann - Flöte
Heinz-Peter Kortmann - Orgelpositiv
Website von Barbara und Heinz-Peter Kortmann
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang.

Sonntag, 5. Mai 2013, 17:00 Uhr, Marktkirche
DER MESSIAS
Festkonzert zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Neuwied-Bromley
Georg Friedrich Händel (1685-1759): DER MESSIAS


Katia Weber, Sopran
Franziska Schacht, Alt
Jürgen Lichtenthäler, Tenor
Jens Hamann, Bass

Bromley Youth Music Trust Adult Choir
(Einstudierung: Simon Sundermann)
Projektchor Neuwied Bromley
(Einstudierung: Peter Uhl)

Mitglieder der Rheinischen Philharmonie Koblenz

Leitung: Dekanatskantor Peter Uhl
Einlass: 16.00 Uhr

Tickets:
Tourist-Information Neuwied, Marktstraße 63/Luisenplatz, 56564 Neuwied,
Telefon 02631 8025555, Fax 02631 8025556

Ticket-Hotline 0651 9790777 (Mo. bis Sa. von 9 bis 18 Uhr)
22 Euro, Freie Platzwahl

Freitag, 3. Mai 2013, 19:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
Liederabend
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Franz Schubert:
An die Musik
Frühlingsglaube
Mignons Gesang

Johannes Brahms:
Von ewiger Liebe

Robert Schumann:
Widmung
Wenn ich ein Vöglein wär
Mailied
Frühlingslied
An die Nachtigall
An den Abendstern


Ludwig van Beethoven:
Sechs Gellert-Lieder op. 48

Richard Strauss:
Zueignung
Morgen!
Die Nacht

Johannes Brahms:
Die Meere
Die Schwestern
Weg der Liebe
anita_andrea

Anita Reuter - Sopran
Andrea Seeberg - Alt
KMD Thomas Schmidt - Klavier
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang.

Freitag, 5. April 2013, 19:00 Uhr, Marktkirche
Duo „Zweyerley Pfeifferey“
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
- Skye boat song – aus Schottland (trad.)
- Cantiga de Santa Maria 215
- The three pipers (trad.)
- Johann Hermann Schein: Allemande in F
- Scotland the brave (trad.)
- Galician Jig (Tanz aus Galizien/Spanien)
- Polska fran Kumla (Tanz aus Schweden)
- und andere Werke




Duo „Zweyerley Pfeifferei“ mit
Heidi Frielinghaus: Sopran- und Tenorgemshorn, Violine, Rahmentrommel
Maria Scharwieß: Great Highland Bagpipe, spanische Gaita, Hümmelchen, Blockflöte,
Keyboard/Orgel

Fotos vom Konzert
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang.

Samstag, 30. März 2013, 18:00 Uhr, Marktkirche
Bach: Johannes-Passion
Benefizkonzert unter der Schirmherrschaft von Fürst Carl zu Wied
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
JOHANNES-PASSION

Benefizkonzert zugunsten der Elterninititative krebskranker Kinder Koblenz e.V. und der Orgelsanierung der Marktkirche Neuwied



Fotos vom Konzert

Hayat Chaoui - Sopran
Diana Schmid - Alt
Reiner Geißdörfer - Evangelist und Tenorarien
Konstantin Heintel - Bass

Deutscher Ärztechor
Deutsches Ärzteorchester

Choreinstudierung: Jan Sielemann
Leitung: Alexander Mottok

1. Platz: 19 Euro (ermäßigt 14 Euro)
2. Platz: 14 Euro (ermäßigt 9 Euro)

Familienkarten zu 45 Euro (1. Platz) oder 30 Euro (2. Platz) nur an der Abendkasse.

Vorverkauf beginnt am 25. Februar:
Gemeindebüro der Marktkirche, 02631-23282
Musikhaus Neumann, 02631-23157







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Freitag, 1. März 2013, 19:00 Uhr, Marktkirche
Trio CONTEMPORANEO
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Musik für Violine, Klavier oder Orgel und kleines Schlaginstrumentarium aus verschiedenen Epochen

Johann Christian Bach (1735 – 1782): Konzert für Viola und Orchester (in der Fassung für Viola und Orgel)

Günther Wiesemann (*1956): Lichtstück für Klavier und zwei Perkussionisten

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Präludium und Fuga c–Moll aus der 5. Suite für Viola da gamba

Wolfgang A. Mozart (1756 – 1791): Fantasie d-Moll für Klavier (KV 397)

Günther Wiesemann : "quiete" für Viola und zwei Perkussionisten

Bartolomeo Campagnoli (1751 – 1827): Capriccio No 17 für Viola (Andantino)

J.S. Bach: 3. und 4. Satz aus der Sonate h-Moll für Violine und Cembalo (Orgel)


Trio CONTEMPORANEO:
Tamara Buslova - Klavier und Orgel
Benjamin Nachbar - Violine und Viola
Günther Wiesemann - Klavier und Schlagwerk

Der Gruppenname "contemporaneo" verweist neben seinem Bezug auf den zeitgenössischen Anteil in den Programmen auch darauf, dass alle Musiker bei einigen Neuzeitwerken neben ihrem Hauptinstrument gleichzeitig auch Schlaginstrumente spielen.
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang.

Freitag, 1. Februar 2013, 19:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche
Musikalische Träumereien für Ohren, Kopf und Herz
Hier R(h)ein! Freitagskonzert in der Marktkirche
Ein Magier der Entschleunigung oder auch Wellness-Poet - so könnte man ihn nennen: Michael Raeder - Liedermacher, Songpoet, ganz in der Tradition eines Jacques Brel, Simon & Garfunkel. Balladen, eigene Lieder, vorgetragen mit einer unverwechselbaren Stimme, die einen noch lange begleitet. Ein stimmungsvolles Konzert, gleichzeitig romantisch, heiter, besinnlich, charmant.

Moderiert vom Künstler, der seine Lieder vorstellt, ihre Entstehung mit Anekdoten bereichert und es versteht, alle Zuhörer auf eine abwechslungsreiche, musikalische Reise mitzunehmen.


Der Songpoet Michael Raeder
Eintritt frei! Kollekte am Ausgang.

Donnerstag, 10. Januar 2013, 20:00 Uhr, Marktkirche
Musica con Passione - Die Nacht der fünf Tenöree
Gastkonzert
Die Startenöre begeistern seit über einem Jahrzehnt tausende von Opernfreunden auf zahlreichen Tourneen durch ganz Europa mit ihrer begehrten Show „Die Nacht der 5 Tenöre“. In Singen präsentieren die fünf Vollblutmusiker ihr neuestes Programm „Musica con Passione“ – Musik mit Leidenschaft. Welcher Titel könnte besser passen für diesen mitreißenden Querschnitt durch die große Welt der Oper! Begleitet werden die Tenöre vom renommierten Plovdiv Sympmphonic Orchestra unter der Leitung des international gefragten Dirigenten Nayden Todorov.

Cristian Lanza
Vincenzo Sanso
Luigi Frattola
Orfeo Zanetti
Stoyan Daskalov


Gaststar: Silke Hartstang - Mezzosopran
28,50 bis 42,80 Euro